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Bodensee-Vergissmeinnicht soll geschützt werden | BR24

© pa/dpa/H. Bellmann/F. Hecker

Bodensee-Vergissmeinnicht

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    Bodensee-Vergissmeinnicht soll geschützt werden

    Bayern soll vielfältig bleiben. Seit 2008 kümmert sich deshalb das Projekt "Bayerns Ureinwohner" um den Erhalt der heimischen Artenvielfalt. Nun wird das Angebot laut dem Bayerischen Umweltministerium weiter ausgebaut.

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    Anlass für die Erweiterung des Projekts ist das zehnjährige Bestehen des Landschaftspflegeverbandes. In Zukunft sollen auch Arten im Mittelpunkt stehen, für deren Erhalt "Bayern eine besondere europäische Verantwortung" trägt, heißt es in der Mitteilung.

    Holz sammeln für das Vergissmeinnicht

    Zu diesen Arten gehören zum Beispiel das Bodensee-Vergissmeinnicht, der Große Brachvogel und die Gelbbauchunke. Sie sind nach europäischem Recht besonders streng geschützt. Der Landschaftspflegeverband organisiert zum Beispiel in Lindau eine Treibholz-Sammlung, weil dieses dem Bodensee-Vergissmeinnicht schadet. Aus dem gesammelten Holz soll dann ein Kunstprojekt entstehen.

    270.000 Euro für Artenschutzprojekte

    Weitere sechs Projekte in Bayern werden mit insgesamt rund 270.000 Euro gefördert. In den Landkreisen Dingolfing-Landau und Fürstenfeldbruck dreht sich alles um den Großen Brachvogel, im Landkreis Cham um die Gelbbauchunke und in den Landkreisen Würzburg und Kitzingen um den Feldhamster. Im Landkreis Lichtenfels steht der Bienen-Ragwurz im Mittelpunkt und im Landkreis Kehlheim der Wachtelkönig. Seit dem Start der Kampagne "Bayerns Ureinwohner" wurden rund 90 Vorhaben mit 1,5 Millionen Euro unterstützt.