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BOB und Regiobahn bessern sich - Meridian bleibt Sorgenkind | BR24

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Bahnland Bayern (Symbolbild)

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BOB und Regiobahn bessern sich - Meridian bleibt Sorgenkind

Nach den schweren Qualitätsmängeln in südbayerischen Netzen der Privatbahnen "Bayerische Oberlandbahn" und "Bayerische Regiobahn" sieht die staatliche Bayerische Eisenbahngesellschaft inzwischen eine Verbesserung – aber nur teilweise.

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Die Bayerische Oberlandbahn südlich von Holzkirchen und die Ostallgäu-Lechfeld-Bahn auf den Schienen nach Landsberg und Füssen fahren wieder pünktlicher. Der Meridian dagegen, unterwegs auf Strecken rund um Rosenheim, fährt nach wie vor sehr oft mit zu kurzen Zügen, was die Pendler zum "Sardinen-Dasein" verdammt. Das ist die Zwischenbilanz der staatlichen Bayerischen Eisenbahngesellschaft, die den Regionalverkehr in Bayern bestellt und kontrolliert.

Manager müssen jede Woche zum Rapport

Nach teilweise chaotischen Zuständen im schneereichen Februar hatten sich BEG und die Verantwortlichen der Privatbahnen zur Krisensitzung getroffen. Seitdem, so die staatlichen Kontrolleure, müssen die Manager der privaten Bahnunternehmen jede Woche zum Rapport. Im April waren laut offiziellen Zahlen wieder 92 Prozent der BOB-Züge pünktlich - und sogar 96 Prozent der Züge auf der Ostallgäu-Lechfeld-Bahn.

Meridian: Zu wenig Zug für viele Pendler

Beim Meridian dagegen waren es auch zuletzt teilweise mehr als 40 Züge täglich, die kürzer waren als vereinbart. Jetzt soll das Unternehmen neben Triebwägen auch einen lokbespannten Zug einsetzen. Alle drei Problemnetze gehören zum französischen Transdev-Konzern.

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Transdev - wer ist das eigentlich und wo fahren die?

Wie reagiert die Politik?

Offen bleibt, ob die Verbesserungen von Dauer sind und ob die Politik sich dem Urteil der BEG anschließt. Im März waren die Grünen mit Anträgen zur Verbesserung der Bahnverbindungen im Oberland sowie in Regensburg mit Verweis auf den laufenden Prüfauftrag der BEG gescheitert.