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Naturschützer fordern Wachstumsgrenzen am Flughafen München | BR24

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Lufthansa Airbus hebt am Flughafen München ab

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Naturschützer fordern Wachstumsgrenzen am Flughafen München

Mehr Klimaschutz, weniger Flächenverbrauch - diese Ziele müssen auch am Flughafen München im Erdinger Moos umgesetzt werden. Das verlangen der Bund Naturschutz und das Aktionsbündnis "aufgemuckt". Am Freitag stellten sie ihre Forderungen vor.

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Um mehr Klimaschutz und einen Stopp des Flächenfraßes durch den Münchner Flughafen zu erreichen müsse sich Einiges tun, so die Aktivisten von Bund Naturschutz und Aktionsbündnis "aufgemuckt".

Innerdeutsche Flüge auf die Bahn verlagern

200 Flüge jede Woche nach Berlin, weitere 170 nach Düsseldorf, ebenso viele nach Hamburg. Die meist angeflogenen Flugziele von München aus liegen innerhalb Deutschlands und sind damit Konkurrenzstrecken zur Bahn. Solche Verbindungen müssten auf die Schiene verlagert werden, fordern BN und "aufgemuckt".

Dann würde es erst recht keine dritte Startbahn brauchen. Derzeit liegen die Pläne dafür auf Eis, die Gegner wollen aber erreichen, dass der Planfeststellungsbeschluss für die zusätzliche Piste ganz aufgehoben wird.

Flughafengegner starten Landtagspetition

Während die ganze Welt über Klimaschutz diskutiere, plane der Flughafen weiter an einem "gigantischen Ausbau" verbunden mit "Flächenverbrauch ohne Ende", so die Kritik. Diese bezieht sich beispielsweise auch auf den kürzlich angekündigten Anbau an das Satellitenterminal.

Die Forderung: Das Wachstum muss eine Grenze haben. Deshalb wollen die Kritiker auch das Förderprogramm der Flughafengesellschaft für neue Flugverbindungen stoppen – per Landtagspetition. Noch im ersten Quartal dieses Jahres soll sie eingereicht werden, 12.000 Unterstützer haben bereits unterschrieben.