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BMW will in Dingolfing jährlich 500.000 E-Antriebe bauen | BR24

© BR/Harald Mitterer

Das BMW-Werk in Dingolfing will künftig 500.000 Elektroantriebe jährlich bauen. Das kündigte BMW-Chef Oliver Zipse bei der Eröffnung der neuen E-Motorenfabrik in Dingolfing an.

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BMW will in Dingolfing jährlich 500.000 E-Antriebe bauen

Das BMW-Werk in Dingolfing will künftig 500.000 Elektroantriebe jährlich bauen. Das kündigte BMW-Chef Oliver Zipse bei der Eröffnung der neuen E-Motorenfabrik in Dingolfing an. Die Mitarbeiterzahl soll dafür mittelfristig sogar verdoppelt werden.

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BMW beschleunigt den Hochlauf der E-Mobilität. BMW-Chef Oliver Zipse sagte am Donnerstag bei der Eröffnung der neuen Batterie- und E-Motorenfabrik im niederbayerischen Dingolfing: "Schon 2022 werden wir allein in Dingolfing E-Antriebe für über eine halbe Million elektrifizierte Fahrzeuge pro Jahr fertigen können."

Zahl der Mitarbeiter soll sich verdoppeln

Die Zahl der Mitarbeiter sei seit Januar von 600 auf 1.000 gestiegen und werde mittelfristig auf 2.000 erhöht. Nächstes Jahr soll jeder vierte in Europa verkaufte BMW ein Hybrid- oder E-Auto sein, 2022 jeder dritte.

Fünfte Generation von E-Antrieben startet

Zusammen mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) startete Zipse die Produktion der fünften Generation von E-Antrieben von BMW. Sie hat stärkere Batterien, kommt ohne Seltene Erden aus und fasst Elektromotor, Leistungselektronik und Getriebe in einem Gehäuse zusammen. Erstmals eingesetzt wird sie im vollelektrischen BMW-SUV iX3, der ab September in China vom Band läuft.

Batteriezellen von Zulieferern

BMW lässt seine Batteriezellen von Zulieferern herstellen, baut seine Batterien damit aber selbst - im größten europäischen Werk Dingolfing, im US-Werk Spartanburg und im chinesischen Werk Shenyang.

In Dingolfing soll 2021 der vollelektrische, hochautonom fahrende Luxus-SUV iNext vom Band laufen, ein vollelektrischer 7er BMW soll folgen.

500 Million Euro für Transformation zur Elektromobilität

"Wir fahren die Elektromobilität weiter hoch und setzen Maßstäbe bei der Transformation unserer Industrie", sagte Zipse. Bis 2022 investiert der Konzern eine halbe Milliarde Euro in Dingolfing. Auf acht Produktionslinien sollen Batterien und E-Motoren gebaut werden, vier weitere Linien sind bereits geplant.

© BR

BMW hat in Dingolfing ein Kompetenzzentrum für Elektroantriebe eingerichtet. Mehrere hundert Millionen Euro wurden investiert, 800 Stellen sollen geschaffen werden.

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