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BMW-Werk Regensburg wird Batterien für E-Autos fertigen | BR24

© BMW

So wie hier im Werk Dingolfing wird BMW zukünftig auch in Regensburg Hochvoltspeicher produzieren.

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    BMW-Werk Regensburg wird Batterien für E-Autos fertigen

    Auch im BMW-Werk in Regensburg wird auf auf alternative Antriebe gesetzt. Künftig sollen dort Batterien für Elektroautos produziert werden. 150 Millionen Euro investiert BMW dafür - ein wichtiges Signal für den Standort.

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    Das BMW-Werk Regensburg steigt in die Produktion von Batterien für E-Autos ein. Das teilte das Werk am Mittwochnachmittag mit. Die neue Technologie soll Arbeitsplätze am Standort sichern. Nach Dingolfing, Spartanburg in den USA und einem chinesischen Werk wird Regensburg damit der vierte Standort für die Batteriefertigung des Konzerns.

    Zusätzliche Investitionen

    Im Werk werden künftig Hochvoltbatterien und Batteriekomponenten für die E-Mobilität montiert. Dadurch will BMW zunächst mindestens 300 Arbeitsplätze in Regensburg schaffen. "Das ist für die Mitarbeiter eine wichtige Stützung für die Zukunft und ein Signal, dass wir uns zu einem Werk weiterentwickeln, das elektrische Fahrzeuge genauso bauen kann wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor", so Werkleiter Frank Bachmann.

    150 Millionen Euro investiert das Unternehmen dafür zusätzlich am Standort. Ab nächstes Jahr sollen zuerst einzelne Batteriezellen in Regensburg lackiert werden. Die spezielle Beschichtung ist für die Isolation und Wärmeleitung zwischen den Zellen wichtig. Ab 2022 sollen dann ganze Hochvoltbatterie-Blöcke aus den Zellen am Standort montiert und direkt in den Autos verbaut werden.

    Auftragslage für Beschäftigungssituation entscheidend

    Trotz der 300 Arbeitsplätze, die geschaffen werden, ist aber noch unklar, wie sich die Beschäftigungssituation am Standort insgesamt in der Corona-Krise entwickeln wird. Das hänge von weiteren Auftragseingang ab, sagt Bachmann. Es handele sich bei den neuen Stellen "um 300 neue Arbeitsplätze, aber nicht um 300 zusätzliche Arbeitsplätze".

    Oberbürgermeisterin: "gutes Zeichen"

    Für Regensburgs Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD) sind die neuen Stellen bei einem der wichtigsten Arbeitgeber der Stadt dennoch ein gutes Zeichen. Besonders freue sie sich, dass damit Arbeitsplätze im wichtigen Zukunftsfeld der E-Mobilität in der Stadt entstehen, sagte sie bei Bekanntgabe der Pläne am Mittwoch. "Zurzeit ist man aus der Automobil- und Zulieferbranche mit guten Nachrichten nicht gerade gesegnet."

    BMW will 6.000 Stellen streichen

    BMW hatte im Sommer angekündigt, insgesamt 6.000 Stellen ohne betriebsbedingte Kündigungen streichen zu wollen. Der Arbeitsplatzabbau solle durch Fluktuation und mittels freiwilliger Vereinbarungen erfolgen.

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