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Bluttat in Wolnzach: Tatverdächtiger kommt vor Haftrichter | BR24

© BR/Henry Lai

Am Mittwochmorgen ist in Wolnzach im Kreis Pfaffenhofen eine Frau erstochen worden. Die 38-Jährige soll von einem zwei Jahre älteren Mann getötet worden sein. Der Tatverdächtige wird am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt.

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Bluttat in Wolnzach: Tatverdächtiger kommt vor Haftrichter

In Wolnzach (Lkr. Pfaffenhofen) wurde am Mittwochmorgen eine Frau niedergestochen und verstarb noch vor Ort. Der Tatverdächtige schweigt bislang. Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar.

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Ein 40 Jahre alter Mann, wird verdächtigt, eine 38-jährige am Mittwochmorgen in Wolnzach (Lkr. Pfaffenhofen) mit einem Messer niedergestochen zu haben. Bereits am morgigen Donnerstag soll er dem Haftrichter vorgeführt werden. Das sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord dem Bayerischen Rundfunk. Außerdem soll eine Obduktion angeordnet werden, um die genaue Todesursache festzustellen.

Suche nach dem Tatmotiv

Die genauen Hintergründe der Bluttat sind unterdessen noch offen. Die Polizei war am Vormittag zu dem Mehrfamilienhaus in Wolnzach gerufen worden. Vor Ort fanden sie die lebensgefährlich verletzte Frau. Die Rettungskräfte konnten der Schwerverletzten jedoch nicht mehr helfen – sie verstarb am Tatort. Die Polizisten nahmen den tatverdächtigen 40-Jährigen widerstandslos fest. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Tatverdächtiger macht keine Aussage

Der 40 Jahre alte Mann hat nach Angaben eines Polizeisprechers mit der Frau zusammengewohnt. Er wollte sich bisher zu der Tat nicht äußern. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat zwischenzeitlich einen Antrag auf Untersuchungshaft gestellt. Der mutmaßliche Täter soll heute (Donnerstag, 3.9.) einem Haftrichter vorgeführt werden.

Unklar wer Notruf absetzte

Die 38 Jahre alte Frau war in einem Mehrfamilienhaus des Markts im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm getötet worden. In welcher Beziehung sie und der Verdächtige zueinander standen, blieb aber erst einmal unklar. Der Rettungsdienst hatte noch versucht, die Frau zu retten. Wer den Notruf nach der Tat wählte, war zunächst auch nicht bekannt.

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