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Blumenhändler beschenkt Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser | BR24

© Juliusspital Würzburg

Gespendete Blumensträuße

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    Blumenhändler beschenkt Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser

    Oscar Maarten Verhoes hat einen Blumenladen in Würzburg. Im Sinne der Gesundheit von Kunden Mitarbeitern entschied er sich, seinen Laden geschlossen zu lassen. Über 2.000 Bünde Rosen und Tulpen verschenkte er an Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser.

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    Oscar Maarten Verhoes betreibt einen Blumenladen in Würzburg. Im Sinne der Gesundheit von Kunden Mitarbeitern entschied er sich, seinen Laden geschlossen zu lassen. Die restlichen Blumen, über 2.000 Bünde Rosen und Tulpen, verschenkte er an Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser im Raum Würzburg.

    Unklarheit, ob Blumenläden schließen müssen oder nicht

    Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) hatte eine "Positivliste" mit Geschäften herausgegeben, die geöffnet bleiben dürfen. Blumenläden gelten als Unterform von Gartenmärkten und dürfen deshalb entgegen des anfänglichen Beschlusses weiterhin geöffnet bleiben. Das wurde am Mittwochnachmittag (18.03.20) in einer allgemeinen Pressemeldung bekannt gegeben.

    Die einen Blumenläden öffnen, andere wiederum nicht

    In Würzburg sind die Reaktionen darauf unterschiedlich. Einige Blumenhändler öffnen ihre Läden mit einem begrenzten Angebot am Donnerstag wieder. Oscar Maarten Verhoes dagegen entschied sich, geschlossen zu bleiben – im Sinne der Gesundheit der Gesundheit von Kunden Mitarbeitern. Seine restlichen Blumen, über 2.000 Bünde Rosen und Tulpen, hat er an Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser im Raum Würzburg verschenkt. Die verschenkten Blumen haben einen Warenwert zwischen 30.000 und 35.000 Euro.

    Lieferung aus Holland konnte nicht mehr gestoppt werden

    "Der LKW mit den Blumen aus Holland war schon unterwegs und die Ware bezahlt", äußerte der Würzburger sich gegenüber dem BR. Die Bestellung habe er nach dem Beschluss am Montag nicht mehr stornieren können. "Dem Geschäft blieb nichts Anderes übrig, als die Lieferung anzunehmen", wohlwissend sie nicht mehr verkaufen zu können. Oscar Maarten Verhoes hat kein Verständnis dafür, dass Geschäfte wie Blumenläden wieder öffnen dürfen – er wünscht sich eine klare Linie.

    Freude im Juliusspital über Blumenschmuck

    Das Juliusspital in Würzburg gehört zu den Beschenkten. "Wir werden mit den Blumen die Wohnbereiche verschönern", kündigte Pflegedienstleiter Wolfgang Neubauer an. Die Betreuungskräfte würden – zusammen mit den Bewohnern – Gestecke anfertigen und auf die Wohnbereiche verteilen.