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Im Landkreis Donau-Ries wird es demnächst mindestens 20 Hektar zusätzliche Blühflächen geben
© Sabine Tischew / Floristisch-soziologische Arbeitsgemeinschaft e.V.

Autoren

Roswitha Polaschek
Tobias Chmura
© Sabine Tischew / Floristisch-soziologische Arbeitsgemeinschaft e.V.

Im Landkreis Donau-Ries wird es demnächst mindestens 20 Hektar zusätzliche Blühflächen geben

45 Paten haben insgesamt bereits 1.735 Euro überwiesen, teilt der Bayerische Bauernverband (BBV) im Landkreis Donau-Ries mit. Das Projekt ist eine kurzfristig geplante Reaktion auf das Volksbegehren Artenvielfalt. Der Bauernverband sieht die Landwirtschaft als alleinigen Verursacher des Artenschwundes an den Pranger gestellt. Deshalb rief der Verband die gesamte Bevölkerung dazu auf, zum Artenschutz beizutragen. Für einen Betrag von 20 Cent pro Quadratmeter kann nun jeder Blühpate werden.

Viele Bauern stellen Felder zur Verfügung

Bislang ist klar: Im Sommer wird es im Ries mindestens einen knappen Hektar zusätzliche Blühfläche geben. Laut Bauernverband beteiligen sich vor allem die Landwirte sehr stark. Sie haben schon fast 20 Hektar für mögliche Blühflächen zur Verfügung gestellt. Jetzt liegt es an den Bürgern mit ihren Spenden diese Felder zum Blühen zu bringen.

Blühpatenschaften können noch bis Ende Februar erworben werden

Wer bis zum 28. Februar das Geld überweist, kann sich sicher sein, dass es noch heuer blüht. Denn bis dahin läuft noch die Anbauplanung der Landwirte. Die Spender erhalten eine Urkunde und den genauen Standort ihrer Blühfläche. Die Felder werden von den Landwirten angelegt. Weil sie mit dem Acker dann kein Geld verdienen können, bekommen sie den Großteil der Spenden als Ausgleich.