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BLLV Oberpfalz: Lehrer fühlen sich nicht ausreichend geschützt | BR24

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Viele Lehrerinnen und Lehrer fühlen sich im Präsenzunterricht nicht ausreichend vor einer Corona-Infektion geschützt. Sie fordern, früher gegen Corona geimpft zu werden.

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BLLV Oberpfalz: Lehrer fühlen sich nicht ausreichend geschützt

Da der Präsenzunterricht teilweise wieder stattfinden darf, stehen nun wieder viele Lehrer und Lehrerinnen in der Oberpfalz in vollen Klassen. Viele fühlen sich dabei nicht sicher und fordern, früher gegen Corona geimpft zu werden.

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Von
  • Zara Kroiß
  • BR24 Redaktion

Der Vorschlag von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Lehrer und Lehrerinnen sowie Erzieher und Erzieherinnen und ErzieherInnen bei der Impfreihenfolge zu priorisieren, sorgt beim Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband BLLV in der Oberpfalz für Verwunderung. Der Vorsitzende Manuel Sennert sagte dem BR am Montag, dass das schon lange eine Forderung des BLLV gewesen sei.

Treffen mit 27 Haushalten - wo bleibt der Schutz?

Man wundere sich, dass die Politik jetzt erst realisiere, dass Lehrerinnen und Lehrer zu den systemrelevanten Berufsgruppen gehören. "Ich selbst unterrichte eine sehr große Klasse und habe mich schon immer gefragt, warum ich mich im Privaten nur mit wenigen Menschen treffen darf. In der Schule treffe ich jeden Tag 27 Haushalte", so Sennert.

Er und seine Kollegen hätten sich oft darüber unterhalten, dass sie sich als Lehrer derzeit nicht geschützt fühlen. Auch weil es lange gedauert habe, bis Lehrer Masken erhalten hatten. Bis heute gebe es in Klassenzimmern keine Schutzwände, kritisiert der Oberpfälzer BLLV-Bezirksvorstand: "Das sind Dinge, die von der Politik auch mal angedacht werden müssen."

Lehrer in Ostbayern befürworten Impfpriorisierung

Auch Peter Schnurrenberger, Lehrer an einer Mittelschule in Niederbayern, und Oleksandra Plank, Lehrerin an einer Realschule in der Oberpfalz, sehen Vorteile einer baldigen Impfung. "Ich würde mich sicherer fühlen, wenn ich geimpft wäre und bei so vielen Kindern - die ja auch nicht auf Abstandsregeln achten können - geschützt zu sein.", so die Lehrerin und Mutter einer einjährigen Tochter. Wenn ihre Tochter im September in eine Kita kommt, hätte sie auch da ein sichereres Gefühl, wenn das Personal geimpft wäre, so Plank.

Wer zieht den Kürzeren?

Ginge es nach Gesundheitsminister Spahn, sollen Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher schon ab März statt wie geplant im Sommer geimpft werden. Das Problem, dass die Kinder das Virus womöglich nach der Schule zu den Eltern und anderen Verwandten bringen, lässt sich so aber nicht lösen. Zudem müssten bei einer Änderung der Impf-Reihenfolge andere Gruppen länger warten.

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