BR24 Logo
BR24 Logo
Bayern

Blitzeinschläge und vollgelaufene Keller in Ostbayern | BR24

© BR

In Niederbayern und der Oberpfalz sorgten kräftige Gewitter mit Starkregen am Donnerstagabend für viele Polizei- und Feuerwehreinsätze, vor allem wegen Blitzeinschlägen: Polizei und Feuerwehr mussten rund 40 Mal ausrücken.

1
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Blitzeinschläge und vollgelaufene Keller in Ostbayern

In Niederbayern und der Oberpfalz sorgten kräftige Gewitter mit Starkregen am Donnerstagabend für viele Polizei- und Feuerwehreinsätze, vor allem wegen Blitzeinschlägen: Polizei und Feuerwehr mussten rund 40 Mal ausrücken.

1
Per Mail sharen
Teilen

Kräftige Gewitter sind am Donnerstagabend über Bayern hinweggezogen – auch über Ostbayern. In der Oberpfalz mussten die Einsatzkräfte vor allem im Bereich Amberg etwa 15 Mal wegen vollgelaufener Keller, überfluteter Unterführungen und hochgespülter Gullideckel ausrücken. In Niederbayern schlug laut Polizei an mehreren Orten der Blitz ein.

Anwohner bei Blitzeinschlag in Niederbayern verletzt

In Niederbayern sorgten kräftige Gewitter am Donnerstagabend für viele Polizeieinsätze, vor allem wegen Blitzeinschlägen: Wie ein Polizeisprecher dem BR sagte, wurden zwischen 18 und 22 Uhr insgesamt 17 Einsätze gemeldet. Der schwerste Fall ereignete sich in Bad Abbach (Lkr. Kelheim): Ein Blitz schlug in ein Wohnhaus ein. Daraufhin explodierte in der Wohnung ein Fernseh-Receiver, der durch die Luft flog. Dadurch wurde der Bewohner leicht verletzt und erlitt ein Knalltrauma. Die Feuerwehr musste vorsorglich das Dach abdecken, um Brandherde zu lokalisieren. Der Schaden wird auf 12.000 Euro geschätzt.

In Geisenhausen (Lkr. Landshut) hat gleich zwei Mal der Blitz eingeschlagen: in einen Telekom-Verteilerkasten, der verschmorte, und in ein Wohnhaus.

In Deggendorf hat ein Blitz am Abend in den Kirchturm der Grabkirche eingeschlagen. Wie der Polizeisprecher sagte, sei kein Brand oder Schaden festgestellt worden. In der Stadt wurden kurzzeitig Straßen überflutet und Gullideckel hochgespült. Wie es vom Polizeisprecher heißt, seien die Blitzeinschläge und weiteren Einsätze aber "überschaubar" und "nicht dramatisch" gewesen.

Vollgelaufene Keller in der Oberpfalz

In der Oberpfalz lag der Einsatzschwerpunkt laut Feuerwehr im Landkreis Amberg-Sulzbach. Zu mehr als 20 Einsätzen musste die Feuerwehr hier wegen plötzlich massiv einsetzender Regenschauer ausrücken. Wie die Feuerwehr in Amberg dem BR sagte, pumpten die Einsatzkräfte hier insgesamt 17 vollgelaufene Keller aus, betroffen war auch die Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses - hier stand das Wasser 40 Zentimeter hoch. Außerdem musste die Feuerwehr mehrere Bäume von der Fahrbahn räumen.

Die meisten Einsätze in der Oberpfalz hätten zwischen 17 und 19 Uhr stattgefunden, so der Sprecher. Im Kreis Regensburg gab es keine Einsätze. Ein Sprecher der integrierten Leitstelle in Weiden sprach lediglich von einem normalen Sommergewitter ohne nennenswerte Einsätze.