Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

"Blitzmarathon" in Unterfranken: Weniger Raser als im Vorjahr | BR24

Audio nicht mehr verfügbar

Dieses Audio konnte leider nicht geladen werden, da es nicht mehr verfügbar ist.

Weitere Information zur Verweildauer

© picture alliance

Symbolbild: Blitzer

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

"Blitzmarathon" in Unterfranken: Weniger Raser als im Vorjahr

Nach dem 24-Stunden"Blitzmarathon" zieht die Polizei in Unterfranken Bilanz. Bei 18.000 gemessenen Fahrzeugen, verwarnte die Polizei 420 Verkehrsteilnehmer. Aufgrund des schlechten Wetters waren vermutlich aber auch weniger Fahrzeuge unterwegs.

Per Mail sharen

Heute um 6.00 Uhr ging der diesjährige "Blitzmarathon" landesweit zu Ende. Die unterfränkische Polizei verwarnte mit 420 Verkehrsteilnehmer deutlich weniger Raser als im Vorjahr mit knapp 700. Rund 90 Messstellen gab es in Unterfranken. Es sind vermutlich aber aufgrund des schlechten Wetters auch weniger Fahrzeuge unterwegs gewesen, so die Polizei.

74 Stundenkilometer zu viel

Spitzenreiter war ein Autofahrer, der auf der B285 bei Mellrichstadt mit 174 Stundenkilometern unterwegs war, 74 über dem Limit. Neben einem Bußgeld von 880 Euro muss der Mann mit einem zweimonatigen Fahrverbot und zwei Punkten rechnen. Insgesamt aber bewertet die Polizei die 24-Stunden-Aktion positiv. Nur etwas mehr als zwei Prozent der Kontrollierten seien zu schnell unterwegs gewesen.

Ergebnisse einer Studie zum Fahrverhalten

Einer unabhängigen Studie nach halten sich Verkehrsteilnehmer auch noch Tage nach einem "Blitzmarathon" deutlich besser an die Geschwindigkeitsregeln. Allerdings müssen sie auch an den anderen Tagen im Jahr weiter mit Kontrollen rechnen, sei es mit Messfahrzeugen oder mit Laserhandmessgeräten.

Grund für die Aktion

Hintergrund für die Kontrollaktionen ist, dass eine überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit Hauptunfallursache für folgenschwere Verkehrsunfälle ist. In Unterfranken erlitten dadurch im letzten Jahr 758 Menschen Verletzungen, 19 Menschen kamen ums Leben - das ist in etwa ein Drittel der Verkehrstoten.