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Blaualgen in Badeseen: Entwarnung für Augsburgs Seen | BR24

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Der Mandichosee im Süden von Augsburg bleibt bis auf weiteres für Schwimmer und Wassersportler gesperrt, nachdem drei Hunde dort verendet sind. Schuld daran ist wohl eine selten Blaualgen-Gattung. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.

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Blaualgen in Badeseen: Entwarnung für Augsburgs Seen

Drei Hunde sind nach einem Besuch am Mandichosee nahe Augsburg verendet - mindestens einer davon nachweislich an einer hochgiften Blaualge. Nun hat die Stadt Augsburg ihre Gewässer testen lassen.

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Die Stadt Augsburg hat Augsburger Badeseen auf Blaualgen untersuchen lassen - und Entwarnung gegeben. Das Wasser in allen untersuchten Seen sei klar gewesen, die Laboruntersuchung habe Normalwerte und eine gute Wasserqualität ergeben, so die Stadt.

Diese Seen wurden auf Blaualgen untersucht

Getestet wurden der Autobahnsee, der Kuhsee, der Bergheimer Baggersee, der Ilsesee und das Spickelbad. Anlass der Untersuchungen war das Auftreten der giftigen Blaualge im nahen Mandichosee. Der Mandichosee ist daher für Badegäste und Wassersportler gesperrt.

Giftige Blaualgen nachgewiesen

Im Mandichosee im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg waren seltene und womöglich für Menschen giftige Blaualgen nachgewiesen worden. Mindestens ein Hund ist daran nachweislich verstorben. Seitdem ist Baden, Angeln und Wassersport an und im See verboten. Auch der Uferbereich darf nicht betreten werden.

Blaualgen produzieren Nervengift

Die Blaualgen im See produzieren das Nervengift Anatoxin, weshalb eine Gefahr für Menschen nicht ausgeschlossen werden könne, teilte das Landratsamt am Donnerstag mit. Das Verbot sei eine "Vorsichtsmaßnahme".