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Blaualgen: Badewarnung für den Weißenstädter See | BR24

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Nach den starken Regenfällen der letzten Wochen haben sich hier Blaualgen vermehrt. Sie sammeln sich nun in bestimmten Bereichen des Sees - gut erkennbar an den grün-braunen Schlieren oder Matten auf der Wasseroberfläche.

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Blaualgen: Badewarnung für den Weißenstädter See

An manchen Stellen des Weißenstädter Sees soll nicht mehr gebadet werden. Der Grund: Im Wasser sind verstärkt Blaualgen aufgetreten. Die Badewarnung gilt bis auf Weiteres. Ein generelles Badeverbot gibt es aber nicht.

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Blaualgen können die Wasserqualität stark vermindern. Ihr Gift kann Fische sterben lassen. Und Badende, die mit Blaualgen belastetes Wasser schlucken, müssen mit Durchfall rechnen. Deshalb hat das Gesundheitsamt Wunsiedel eine Badewarnung für den Weißenstädter See erlassen.

Regen spült Nährstoffe in Weißenstädter See

Nach den starken Regenfällen in der vergangenen Woche sind vermehrt Blaualgen aufgetreten, so Bürgermeister Frank Dreyer (SPD) zum BR. Vermutlich habe der Regen Nährstoffe von Wiesen und Feldern in den See gespült. Massenansammlungen von Blaualgen erkenne man an deutlich sichtbaren grün-braunen Schlieren oder Matten auf der Wasseroberfläche.

Wind sorgt für Ansammlung von Blaualgen am Ufer

Das Gesundheitsamt warnt vor dem Baden in diesen belasteten Bereichen. Diese Ansammlungen würden oft durch den Wind im Uferbereich zusammengetrieben und könnten sich auch schnell, je nach Wetter, wieder auflösen, heißt es auf der Homepage der Stadt.

Blaualgen können zu Hautreizungen führen

In diesen Schlieren oder Matten soll das Baden vermieden werden. Blaualgen können zu Hautreizungen bei Menschen führen. Es könne es nach dem Verschlucken größerer Mengen Wasser zu Leber- und Nierenerkrankungen und Durchfällen kommen, heißt es auf der Homepage der Stadt Weißenstadt weiter.

Kleinkinder sind besonders gefährdet

Besonders Kleinkinder sollten nicht im blaualgenhaltigem Wasser spielen oder schwimmen. Bürgermeister Dreyer betont, es werde an Lösungen gegen die Blaualgenplage gearbeitet. Ein Badeverbot gibt es nicht. Die Warnung gilt bis auf Weiteres.

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