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BKH Werneck: Polizei schießt auf Messer-Angreifer | BR24

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Polizeisprecher Björn Schmitt zum Vorfall im Bezirkskrankenhaus Werneck.

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BKH Werneck: Polizei schießt auf Messer-Angreifer

Im Bezirkskrankenhaus Werneck hat sich ein psychisch kranker Patient zunächst selbst mit einem Messer verletzt und ist dann auf Polizisten eines Spezialeinsatzkommandos losgegangen. Bei der Festnahme wurde der Mann von einem Schuss am Fuß getroffen.

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Ein Patient mit einem Messer in der Hand hat in der Nacht auf Montag im Bezirkskrankenhaus in Werneck (Lkr. Schweinfurt) einen Polizeieinsatz ausgelöst. Weil der 35-Jährige mit dem Messer auf die Beamten eines Spezialeinsatzkommandos losging, mussten sie von der Schusswaffe Gebrauch machen. Laut Polizei wurde der Mann von einem Schuss am Bein getroffen und verletzt.

Psychisch Kranker verschanzt sich in BKH Werneck

Gegen 2.20 Uhr war der Patient mit einem Messer bewaffnet durch die Gänge des Krankenhauses gelaufen und das Pflegepersonal rief die Polizei. Der psychisch kranke Mann verschanzte sich allein in einem Raum. Die speziell geschulte Verhandlungsgruppe der unterfränkischen Polizei versuchte, den Mann zum Aufgeben zu bewegen – aber ohne Erfolg.

Polizei musste eingreifen

Der Patient demolierte Gegenstände in dem Raum und verletzte sich selbst mit dem Messer. Als er eine Glasscheibe einschlug und die Polizisten bedrohte, griffen sie ein. Die Polizei ermittelt nun gegen den 35-Jährigen wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, wegen Bedrohung und Sachbeschädigung. Auch der Schusswaffengebrauch wird untersucht.