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Bistum Würzburg bekommt neuen Generalvikar | BR24

© Carolin Hasenauer/BR-Mainfranken

Das Bistum Würzburg bekommt einen neuen Generalvikar. Jürgen Vorndran löst Thomas Keßler, der seit 2015 Generalvikar in der Diözese ist, ab. Vorndran tritt sein Amt zum 8. September an. Derzeit ist er als Dompfarrer tätig.

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Bistum Würzburg bekommt neuen Generalvikar

Jürgen Vorndran wird neuer Generalvikar im Bistum Würzburg. Er tritt sein Amt zum 8. September an. Vorndran folgt auf Thomas Keßler, der seit 2015 Generalvikar in der Diözese ist. Derzeit ist Vorndran als Dompfarrer tätig.

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Von
  • Carolin Hasenauer

Das Bistum Würzburg bekommt einen neuen Generalvikar. Jürgen Vorndran löst Thomas Keßler, der seit 2015 Generalvikar in der Diözese ist, ab. Vorndran tritt sein Amt zum 8. September an. Derzeit ist er als Dompfarrer tätig.

"Keßler hat Bischof Franz Jung auf eigenen Wunsch hin um Entbindung von seiner Aufgabe als Generalvikar zum 7. September 2020 gebeten", schreibt das Bistum. Bereits Ende Januar hatte Keßler den Bischof informiert. Als Generalvikar habe Keßler besonders die Neuaufstellung der Seelsorge in der Diözese nach vorne gebracht. Auf seine Anregung hin sei deshalb im Herbst 2015 mit ausdrücklicher Zustimmung von Bischof Hofmann das Projekt "Pastoral der Zukunft" gestartet worden. Künftig will er als Domkapitular eine neue Aufgabe in der Seelsorge als Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Sankt Martin Brend im Dekanat Bad Neustadt übernehmen.

Dompfarrer wird Generalvikar

Dass der neue Bischof Franz Jung bereits bei seiner Weihe im Juni 2018 keinen neuen Generalvikar einsetzte, wunderte einige. Denn üblich ist, dass der Bischof seinen Stellvertreter neu ernennt - schließlich sind die Ämter in ihren Aufgaben eng miteinander verbunden. Bischof Franz Jung hat nun mit Wirkung zum 7. September den Pfarrer des Würzburger Kiliansdoms und der Innenstadtpfarreien – Domkapitular Dr. Jürgen Vorndran – zum Generalvikar ernannt.

Stellvertreter des Bischofs

Der Generalvikar steht nach dem Kirchenrecht dem Bischof bei der Leitung der ganzen Diözese zur Seite. Er ist sein "Alter Ego", seine rechte Hand. Sein Amt kann nur im engen Zusammenhang mit dem Dienst des Bischofs ausgeübt werden. Er ist der rechtmäßige Vertreter des Bischofs in der ganzen Diözese und gleichzeitig Leiter des Bischöflichen Ordinariats mit allen seinen Hauptabteilungen.

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