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Bistum Regensburg will bis 2030 CO2-Emissionen halbieren | BR24

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Regensburger Dom

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    Bistum Regensburg will bis 2030 CO2-Emissionen halbieren

    Das Bistum Regensburg will seine Öko-Bilanz deutlich verbessern. Ziel ist, bis 2030 die CO2-Emissionen zu halbieren. Dafür wurde ein Klimaschutzkonzept verabschiedet.

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    Bis zum Jahr 2030 will die Diözese Regensburg 50 Prozent ihres CO2-Ausstoßes reduzieren. Das hat das Bistum am Donnerstag bekannt gegeben. Ein über 100 Seiten starkes, von einer Arbeitsgruppe erstelltes Klimaschutzkonzept wurde nun von Generalvikar Michael Fuchs verabschiedet.

    Diözese will sich eventuell von Gebäuden trennen

    Dies sei ein wichtiger "Meilenstein im Bemühen um eine Ökologisierung", so das Bistum. Der Löwenanteil des Energieverbrauchs und damit der CO2-Emissionen entstehe im Gebäudebetrieb. Es werde in den kommenden Jahren auch um die Frage gehen, von welchen wenig genutzten Gebäuden man sich verabschieden kann.

    Ab Sommer 2020 soll ein Klimaschutzmanager eingestellt und ein Klimafonds von einer Million Euro eingerichtet werden. Aus diesen Mitteln werden ab Herbst 2022 Maßnahmen wie zum Beispiel der Austausch von Leuchtmitteln und eine Energieberatung finanziert.

    Öffentlichen Nahverkehr fördern

    Zum Klimaschutzkonzept gehöre auch ein kritischer Blick auf die Beschaffung von Verbrauchsgütern wie beispielsweise Papier und Lebensmittel, auch auf Dienstfahrten und Arbeitswege. Hier soll unter anderem die Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs gefördert werden.

    © picture alliance / dpa / Armin Weigel

    Generalvikar Michael Fuchs vom Bistum Regensburg hat das Klimaschutzkonzept verabschiedet.