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Bistum Passau: Zehn Millionen weniger Kirchensteuereinnahmen | BR24

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Der Glanz vergangener Zeiten? Sparkurs im Bistum Passau.

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    Bistum Passau: Zehn Millionen weniger Kirchensteuereinnahmen

    Corona wirkt sich auch auf Kirchen-Haushalte aus, wie heute das Bistum Passau mitteilte: Die Kirchensteuereinnahmen schrumpfen dort um zehn Millionen Euro. Weniger schlimm als erwartet, doch wie sich der aktuelle Lockdown auswirkt, weiß keiner.

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    Von
    • Martin Gruber
    • BR24 Redaktion

    Corona belastet auch die finanzielle Situation des Bistums Passau. Die Pandemie ziehe sich durch alle Stellen im Etat 2021, kommentiert Finanzdirektor Josef Sonnleitner den heute veröffentlichten Haushalt der Diözese.

    Kirchensteuereinnahmen schrumpfen um circa zehn Millionen Euro

    Die Kirchensteuereinnahmen werden um etwa zehn Millionen Euro auf circa 99 Millionen zurückgehen, so Sonnleitner: "Die Einnahmen sind rückläufig. Allerdings hat sich die Verschlechterung nicht so drastisch dargestellt, wie wir noch im Mai letzten Jahres – zur ersten Corona-Hochphase – befürchtet hatten." Wie sich die zweite Welle und der aktuelle Lockdown auswirkten, könne niemand verlässlich vorhersagen.

    Sparpläne vor allem im Bauhaushalt

    Insgesamt stehen im diesjährigen Bistumshaushalt Einnahmen in Höhe von gut 122 Millionen Ausgaben von rund 137 Millionen gegenüber. Das Minus wird aus den Rücklagen entnommen. Bischof Oster sieht die Entwicklung mit Sorge: "Wir wissen, dass wir im Bauhaushalt sparen müssen. Dennoch soll weiterhin ermöglicht werden, dass die allermeisten Maßnahmen der Seelsorge, der Bildung und Evangelisierung weiterhin aufrechterhalten werden können."

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