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Impfpass mit einer eingetragenen Impfung gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2, aufgenommen am 10.01.2021.

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    Bislang rund 124.000 Corona-Impfungen in Bayern

    Bisher können sich in Bayern ältere Menschen und bestimmte Berufsgruppen gegen Corona impfen lassen - rund 124.000 haben schon die erste von zwei Impfungen erhalten. Wie viele Impfdosen im Freistaat künftig insgesamt verfügbar sind, ist weiter offen.

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    Von
    • Maximilian Heim

    In Bayern haben bis 10. Januar rund 124.000 Menschen die erste von zwei Impfungen mit dem Biontech-Impfstoff erhalten. Darunter sind rund 40.500 Beschäftigte in Altenheimen und Impfzentren sowie rund 19.200 Klinikbeschäftigte. Das teilte ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums am Montag mit. Zweitimpfungen fanden demnach noch nicht statt. Insgesamt leben im Freistaat gut elf Millionen Menschen ab 16 Jahren, die für eine Corona-Impfung in Frage kommen.

    Am Dienstag wird in Bayern die erste Lieferung des inzwischen ebenfalls zugelassenen Moderna-Impfstoffs erwartet. Wie viele Impfdosen künftig insgesamt wöchentlich geliefert werden sollen, lässt das Ministerium offen - nur von regelmäßigen Lieferungen ab Mitte Januar ist die Rede. Bisher erhielt Bayern laut dem Sprecher knapp 322.000 Biontech-Impfdosen, wovon knapp ein Drittel für die notwendige zweite Impfung zurückgestellt wurde.

    Söder: Kein "Impf-Chaos" in Bayern

    Zuletzt hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Vorwürfe deutlich zurückgewiesen, in Bayern habe es ein "Impf-Chaos" gegeben. Mit Klaus Holetschek (CSU) ist seit heute offiziell ein neuer bayerischer Gesundheitsminister im Amt - dem Vernehmen nach auch, um die Organisation der Impfungen mit den Kommunen zu optimieren.

    In Bayern gibt es 99 Corona-Impfzentren. Seit heute kann man sich in Bayern über ein Online-Portal für eine Corona-Impfung registrieren, Terminvereinbarungen sollen ab 20. Januar möglich sein. Zusätzlich zu den Impfzentren soll es demnächst sogenannte Impfbusse geben.

    Anfangs Wirbel um Kühlboxen

    Für Kritik und Spott hatte zwischen den Jahren die Nachricht gesorgt, dass Bayern beim Transport des Impfstoffs auch auf Kühlboxen für den Camping-Bedarf setzt. Anfangs waren dabei hunderte Impfdosen wohl falsch gekühlt ausgeliefert worden. Das Ministerium wies Kritik an den Kühloboxen auf BR-Anfrage entschieden zurück - diese hätten "nach allen vorliegenden Erkenntnissen einwandfrei funktioniert". Zudem seien sie nur für kurze Transportwege verwendet worden.

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