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Bislang nur zwei infizierte Feldhasen im Raum Cham | BR24

© pa/dpa/Norbert Försterling

Symbolbild: Feldhase

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    Bislang nur zwei infizierte Feldhasen im Raum Cham

    Die Hasenpest, die im Dezember bei einem toten Feldhasen im Landkreis Cham entdeckt worden war, ist in der Region offenbar nicht weit verbreitet. Laut Landratsamt waren von acht untersuchten toten Feldhasen nur zwei mit dem Bakterium infiziert.

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    Die Untersuchungsergebnisse von zwei weiteren Hasen stehen allerdings noch aus. Es spricht aber Einiges dafür, dass es sich nur um ein lokales Seuchengeschehen im südlichen Stadtbereich Cham handelt, so das Landratsamt. 

    Schwere Erkrankung, die auch zum Tod führen kann

    Die Hasenpest kann auch auf Menschen und Hunde übertragen werden. Deshalb sollten tote Tiere nicht berührt werden, ebenso wenig wie Feldhasen, Wildkaninchen oder Nagetiere, die matt wirken oder keine Scheu zeigen. Hunde sollte man davon fern halten. Auch unzureichend erhitztes Wildbret kann die Hasenpest übertragen, die zu schweren Erkrankungen bis zum Tod führen kann. Sie beginnt mit grippeartigen Symptomen und einem Geschwür an der Eintrittsstelle des Erregers, ist aber, rechtzeitig entdeckt, gut mit Antibiotika zu behandeln.