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Bislang kein großer Besucheransturm im Bayerischen Wald | BR24

© BR/Konstantin König

Bevor am Montag die 15-Kilometer-Regelung in Corona-Hotspots in Kraft treten soll, hatten Verantwortliche in einigen Bereichen des Bayerischen Walds mit vielen Besuchern gerechnet. Einen Ansturm gab es bisher allerdings nicht.

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Bislang kein großer Besucheransturm im Bayerischen Wald

Bevor am Montag die 15-Kilometer-Regelung in Corona-Hotspots in Kraft treten soll, hatten Verantwortliche in einigen Bereichen des Bayerischen Walds mit vielen Besuchern gerechnet. Zwar war einiges los, einen Ansturm gab es bisher allerdings nicht.

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Von
  • Corinna Ballweg

Der erwartete große Besucheransturm auf beliebte Ausflugsziele im Bayerischen Wald an diesem Wochenende ist bislang ausgeblieben. Das sagten unter anderem die Verantwortlichen der Nationalparkverwaltung in Grafenau, der Touristen-Information in Sankt Englmar und der Arber-Bergbahn dem BR auf Anfrage. Auch die Polizeiinspektionen in Grafenau, Waldkirchen und Zwiesel sprachen von einer vergleichsweise ruhigen Lage.

Kein "riesiger Run"

Zwar waren am Samstagvormittag manche Parkplätze an bekannten Wanderausgangspunkten bereits gut gefüllt, darunter in Waldhäuser am Lusen und in Gfäll am Rachel, aber ein "riesiger Run" sei es nicht gewesen, so die Nationalparkverwaltung.

In der Rusel nordöstlich von Deggendorf gibt es bis dato ebenfalls keine Anzeichen eines Verkehrschaos'. Die Besucher würden sich auch gut verteilen. Das sagten die Leiterin der Touristen-Information Sankt Englmar im Kreis Straubing-Bogen, Astrid Piermeier, sowie der Sprecher der Arber-Bergbahn, Andreas Stadler. Das Arbergebiet sei so groß, dass es keinen großen Begegnungsverkehr gebe, teilte Stadler mit.

Halten die Wetterverhältnisse die Besucher fern?

Grund für die recht entspannte Lage könnten die teils diesigen Wetterverhältnisse sein. Zudem hatte es mancherorts kräftig geschneit. Sowohl die Verantwortlichen in den einzelnen Gebieten als auch die Polizei rechnen damit, dass es witterungsbedingt vor allem am Sonntag viele Menschen auf die Berge ziehen wird. Dennoch wollten die Beamten in den betroffenen Regionen auch am Samstag wachsam sein.

Viele Tagestouristen wegen 15-Kilometer-Regelung erwartet

Wegen der Corona-Beschränkungen waren für das Wochenende in einigen Bereichen des Bayerischen Waldes viele Besucher erwartet worden. Denn ab Montag sollen sich Menschen aus Corona-Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 nur maximal 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernen dürfen – zumindest für Tagesausflüge.

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