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Bischof Voderholzer gegen Frauen im Priesteramt | BR24

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Im Mai zogen Tausende Katholiken für umfassende Reformen in ihrer Kirche in den Kirchenstreik. Sie forderten u. a. auch die Zulassung von Frauen zum katholischen Priesteramt. Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer will davon nichts wissen.

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Bischof Voderholzer gegen Frauen im Priesteramt

Im Mai zogen Tausende Katholiken für umfassende Reformen in ihrer Kirche in den Kirchenstreik. Sie forderten u. a. auch die Zulassung von Frauen zum katholischen Priesteramt. Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer will davon nichts wissen.

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Seit Jahren hat die katholische Kirche mit sinkenden Mitgliederzahlen zu kämpfen. Kritiker fordern deshalb eine umfassende Reform der Glaubensgemeinschaft. Dazu soll auch die Zulassung von Frauen zum Priesteramt gehören. Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer lehnt dies aber vehement ab.

"Jesus hat bewusst nur Männer als Apostel berufen, als Stammväter des neuen Israel, die ihn dann zu vergegenwärtigen hatten auch im christlichen Kult." Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg

Bei der Eröffnung des Kongresses des konservativen Forums Deutscher Katholiken in Ingolstadt kritisierte Voderholzer in seiner Predigt zudem eine "Gender-Ideologie": Die grundsätzliche Infragestellung der in der Schöpfung gegebenen Bezogenheit von Mann und Frau aufeinander habe erhebliche anthropologische und theologische Folgen, so der Bischof.

Tausende Menschen traten in Kirchenstreik Maria 2.0

Im Mai hatten sich bundesweit mehrere Tausend Frauen am sogenannten Kirchenstreik Maria 2.0 beteiligt. Sie bemängelten männliche Machtstrukturen in der katholischen Kirche und den Umgang mit dem sexuellen Missbrauch. Außerdem forderten sie den Zugang zu den Weiheämtern und die Abschaffung des Pflichtzölibats für Priester.