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Bis zu hunderttausend Fische in der Isar verendet | BR24

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München: Das große Sterben der kleinen Isarfische

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Bis zu hunderttausend Fische in der Isar verendet

In der Isar sind bis zu hunderttausend Fische verendet. Für die Isarfischer ein Skandal. Sie sehen die Münchner Stadtwerke in der Verantwortung. Bei Reparaturarbeiten am Isarwerkkanal sollen diese das Wasser aus der Isar zu schnell abgepumpt haben.

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Als die Routinearbeiten am Isarwerkkanal beendet waren, haben die Stadtwerke dort Wasser aus der Isar eingeleitet. Dadurch sank der Pegel der Isar ab. Ein eigentlich ganz normaler Vorgang.

Bis zu hunderttausend kleine Fische verenden

Weil aber binnen kurzer Zeit aber zu viel Wasser aus der Isar abgeleitet wurde, kamen bis zu hunderttausend kleine Fische nicht mit. Innerhalb einer Stunde war der Wasserstand der Isar zwischen Flaucher und Großhesseloher Wehr um 60 Zentimeter abgefallen.

Viele Fische hatten sich in Mulden zurückgezogen. Als dort das Wasser wegsickerte, blieben sie auf dem Trockenen – und verendeten.

Spaziergänger und Isarfischer versuchten zu helfen

Einige Isarfischer und Spaziergänger versuchten noch, die Fische zu retten. Sie trugen sie mit Eimern und bloßen Händen in den Hauptstrom hinüber.

Stadtwerke weisen Vorwürfe zurück

Die Stadtwerke erklären, sie seien bei der Wiederbefüllung ihres Isarwerkkanals wie immer mit großer Sorgfalt vorgegangen. Sie hätten das Wasser langsam über neun Stunden eingeleitet. Wieso es in diesem Jahr in der Isar zu dem großen Fischsterben kam, können sich weder Stadtwerke noch Isarfischer genau erklären.

© Richard Schöfberger

Verendete Fische in der Isar