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Gesunkene Donaufähre bei Mariaposching
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Michael Buchner
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Gesunkene Donaufähre bei Mariaposching

Das Ziel, dass die Donaufähre bis zum Frühjahr 2018 den Betrieb aufnehmen soll, hat der Landrat von Straubing-Bogen, Josef Laumer (CSU), anlässlich des Jahrestags des Fährunfalls im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk bekannt gegeben. Ursprünglich sollte alles viel schneller gehen.

Auftrag zügig ausschreiben

Schon wenige Wochen nach dem Unfall hatten die Gremien beschlossen, dass eine neue Fähre gekauft werden soll. Der ursprüngliche Plan, erneut eine Gierseilfähre einzusetzen, war aber nicht mehr durchsetzbar. Erst nach langen Debatten und gegen den Protest von Umweltschützern einigten sich die Kreistage von Straubing-Bogen und Deggendorf dann auf die Anschaffung einer dieselgetriebenen Motorfähre.

Jetzt müsse der Auftrag zügig ausgeschrieben werden, sagt Landrat Laumer.

"Dann könnten wir frühestens im Juli zur Angebotsvergabe gehen. Das ist unser Zeitplan. Und dann würde ich natürlich ein bisschen optimistisch hoffen, dass wir ungefähr im Frühjahr des nächsten Jahres hier stehen und froh sind, dass wir eine neue Fähre haben." Landrat Josef Laumer

Die fast 100 Jahre alte Vorgängerfähre, die Radfahrer, Fußgänger, aber auch Traktoren und Lastwagen zwischen Maria- und Stefansposching hin- und hertransportiert hat, war im April 2016 völlig überraschend untergegangen. Bei dem Unfall kam niemand zu Schaden, Passagiere und Fährmann konnten ans Ufer schwimmen.