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Biobäuerin aus Nordschwaben engagiert sich für Artenschutz | BR24

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© BR / Zacher

Die Knötzingers unterstützen das Volksbegehren für die Artenvielfalt.

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Biobäuerin aus Nordschwaben engagiert sich für Artenschutz

Bienensterben stoppen und Insekten mehr Lebensraum geben: Das sind die Ziele des Volksbegehrens Artenvielfalt. Die Aktion wird von einem breiten Bündnis getragen - auch eine Biobäuerin aus Nordschwaben unterstützt das Volksbegehren.

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Hinter der Initiative steht ein Bündnis aus ÖDP, dem Bund Naturschutz und vielen anderen Gruppierungen. Mehr Blumenwiesen wollen sie ermöglichen - und erreichen, dass mehr Bauern auf Bio umstellen. Biolebensmittel sollen vor Ort erzeugt und nicht importiert werden. Das sieht auch Biobäuerin Barbara Knötzinger aus Weilheim in Nordschwaben so.

Unkraut hilft den Bienen

Auf ihrem Dinkelfeld zeigt sie, worauf es in der Praxis ankommt. Den Spaten in der einen Hand, ihren kleinen Sohn Franz an der anderen Hand, läuft Knötzinger über ihr Feld. Sie will schauen, wie es dem Getreide nach dem Frost geht. Unkraut, sagt sie, sei "super für die Bienen" - wegen der Blüten. Und sie erinnert daran, dass im Öko-Landbau keine Pestizide eingesetzt werden dürfen.

Um die Artenvielfalt macht sich die Bäuerin Sorgen: "Mein Lieblingsvogel ist die Lerche, die man leider nur noch ganz selten sieht." Intensive Bodenbearbeitung und Spritzmittel machten der Lerche als Bodenbrüter zu schaffen. Auch künftige Generationen, hofft Knötzinger, sollten noch wissen, was Lerchen und Kiebitze sind.

Keine Angst vor Konkurrenz durch mehr Bio-Bauern

Um das Ziel des Volksbegehrens - mehr Blühflächen für Insekten - zu erreichen, machen sich die Initiatoren auch für einen Ausbau der Biolandwirtschaft stark. Angst vor mehr Konkurrenz hat die Biobäuerin aber nicht. Es werde immer noch viel Bioware aus dem Ausland importiert. Die Nachfrage sei also da - man müsse eben ein bisschen kreativ sein und auch mal was anbauen, was andere nicht bieten.

© BR

Bäuerin unterstützt das Volksbegehren