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Bilanz zu Tagestouristen: Viel los im Spessart, Ruhe in der Rhön | BR24

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Alles voll auf dem Gelände des ehemaligen Skilifts in Weibersbrunn (Lkr. Aschaffenburg)

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    Bilanz zu Tagestouristen: Viel los im Spessart, Ruhe in der Rhön

    Was den Ansturm auf die winterlichen Ausflugsgebiete in Unterfranken betrifft, hat die Polizei eine gemischte Bilanz gezogen. In der Rhön blieb es ruhig aber es gab mehrere Einsätze der Bergwacht. Der Spessart dagegen wurde überrannt.

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    Von
    • Wolfram Hanke
    • Norbert Steiche

    Der befürchtete Besucheransturm in der Rhön, ist am Wochenende ausgeblieben. Die Lage war überschaubar, die Leute vernünftig, heißt es von der Polizei. Im Spessart dagegen herrschte Hochbetrieb. Die Polizei musste sogar aktiv werden.

    Wegen des erheblichen Ausflugsverkehrs rund um den sogenannten "Engländer" (Lkr. Aschaffenburg) mussten die Zufahrtsstraßen gesperrt und Kontrollstellen eingerichtet werden. Der Engländer ist ein Waldhaus zwischen Jakobsthal und Sommerkahl an der Spessart-Höhenstraße.

    Unterschiede in Rhön und Spessart

    Die Parkplätze in der Region Dammbach und rund um den Engländer waren nach Angaben der Polizei komplett belegt. Tagestouristen wurden über Twitter gebeten, nicht mehr in die Region zu fahren.

    Die Polizei Aschaffenburg teilte mit, dass am Sonntagmittag zwischenzeitlich die Zufahrtsstraßen in Richtung Jakobsthal gesperrt wurden. Nachdem sich die Parkplatzsituation entspannte wurde die Sperrung 15.30 Uhr wieder aufgehoben, so die Polizei Unterfranken.

    Entspannt war dagegen die Situation in der Rhön. Die für die Region zuständigen Polizeiinspektionen Bad Brückenau, Bad Neustadt/ Saale und Mellrichstadt konnten kein signifikant erhöhtes Besucheraufkommen im Vergleich zu anderen Winterwochenenden feststellen.

    Die Parkplätze in der Rhön waren gut frequentiert, aber nicht überfüllt. Erfreulich war, dass sich in der Rhön nach Beobachtungen der Polizei fast alle Tagestouristen an die Verkehrsvorschriften sowie die Regelungen zum Infektionsschutz gehalten haben.

    Unfälle - drei größere Einsätze der Bergwacht in der Rhön

    Trotz der insgesamt entspannten Lage in der Rhön kam es zu mehreren Einsätzen der Bergwacht. An der Rother Kuppe gab es einen Schlittenunfall. Ein Mann prallte gegen einen Strommast. Nachdem die Einsatzkräfte der Bergwacht den Rodler gerettet hatten, wurde er mit schweren Schulterverletzungen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

    Daneben erlitt in Arnsberg ein Snowboardfahrer eine Armverletzung und in Kreuzberg stürzte eine Wanderin und verletzte sich am Kopf. In beiden Fällen halfen die Bergwachtler.

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