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Polizisten kontrollieren in Würzburg Einhaltung der Maskenpflicht

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    Bilanz der Maskenkontrolle: Bayernweit über 1.800 Verstöße

    Im Rahmen einer landesweiten Schwerpunktkontrolle zur Corona-Maskenpflicht am vergangenen Freitag hat die bayerische Polizei 1.820 Verstöße festgestellt. Bei einer ähnlichen Aktion im Frühjahr waren es noch fast doppelt so viele gewesen.

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    • BR24 Redaktion

    Am Freitag hatten rund 2.000 Beamte schwerpunktmäßig kontrolliert, ob die Bevölkerung ihrer Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes etwa im öffentlichen Nahverkehr oder - in Gegenden mit zahlreichen Corona-Fällen - auf öffentlichen Plätzen nachkommt. Dabei waren 1.820 Verstöße festgestellt worden, das teilte das bayerische Innenministerium am Montag mit. Bei einer ähnlichen Kontrollaktion im Frühjahr waren noch 3.000 Verstöße aufgefallen.

    "Auch wenn die weit überwiegende Mehrheit vorbildlich ist, sind immer noch viel zu viele Maskenmuffel unterwegs." Joachim Herrmann (CSU), bayerischer Innenminister.

    Die bayerische Polizei werde deshalb ihre verstärkten Maskenkontrollen bis auf weiteres fortsetzen, erklärte Innenminister Herrmann.

    Verdacht auf gefälschte Atteste

    Die Maskenmuffel wurden entweder bei der zuständigen Kreisverwaltung angezeigt, erhielten ein Bußgeld von bis zu 250 Euro oder - in milderen Fällen - eine Verwarnung. In neun Fällen kam der Verdacht auf, dass Menschen ein ärztliches Attest, das ihnen den Verzicht auf eine Maske gestattete, gefälscht haben könnten.

    "Maskenpflicht muss zu 100% eingehalten werden"

    Herrmann verwies auf die aktuelle Entwicklung des Infektionsgeschehens, die "zur größten Sorge Anlass gibt". Die Gefahr, sich und andere mit dem hochgefährlichen Coronavirus zu infizieren, steige rapide an. "Da reichen schon einzelne, die keine Maske tragen, um eine Riesen-Infektionswelle loszutreten", warnte der Innenminister. Die Maskenpflicht müsse zu 100 Prozent eingehalten werden.

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