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Bilanz 2018: Fast 20% weniger Asylbewerber in Unterfranken | BR24

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Immer weniger Asylbewerber landen in Unterfranken. Nach Angaben der Regierung von Unterfranken ist die Zahl der Asylbewerber, die in staatlichen Unterkünften untergebracht sind, im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 % gesunken.

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Bilanz 2018: Fast 20% weniger Asylbewerber in Unterfranken

Immer weniger Asylbewerber landen in Unterfranken. Nach Angaben der Regierung von Unterfranken ist die Zahl der Asylbewerber, die in staatlichen Unterkünften untergebracht sind, im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 % gesunken.

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Der Rückgang entspricht dem bundes- bzw. landesweitem Trend. Demnach sind aktuell noch 6.340 Flüchtlinge in unterfränkischen Gemeinschaftsunterkünften und im Schweinfurter AnkER-Zentrum untergebracht. Im Vergleich zum Jahresanfang 2018 sind dies über 1400 Menschen weniger.Verglichen mit dem Januar 2017 ist die Zahl sogar um fast 5.000 Flüchtlinge gesunken.

180 wurden weggeschickt, über 400 gingen freiwillig

In den aktuell 43 Gemeinschaftsunterkünften in Unterfranken wohnen rund 3.370 Menschen, in den 214 dezentralen Einrichtungen gut 2.190 Flüchtlinge. Im AnkER-Zentrum (Ankunfts-, Entscheidungs- und Rückführungs-Zentrum) in Schweinfurt sind derzeit etwa 780 Menschen untergebracht. Im Jahr 2018 hat die Zentrale Ausländerbehörde Unterfranken 120 Flüchtlinge in andere europäische Staaten rücküberstellt und 63 Menschen in ihr Heimatsland abgeschoben. 415 Menschen sind freiwillig ausgereist.

AnkER- Umzug in diesem Jahr

In diesem Jahr wird der Umzug der AnkER-Einrichtung von Schweinfurt auf das Gelände der ehemaligen Conn-Barracks in den Landkreis Schweinfurt beginnen. Bis Mitte 2019 sollen laut Regierung alle Bewohner sowie Teile der Verwaltung in die neue AnkER-Einrichtung wechseln.