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Bilanz 2018: Bistum Würzburg musste auf Rücklagen zugreifen | BR24

© picture-alliance/dpa

Der Kiliansdom in Würzburg

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    Bilanz 2018: Bistum Würzburg musste auf Rücklagen zugreifen

    Im Jahr 2018 haben die Ausgaben der Diözese Würzburg die Einnahmen um 13,2 Millionen Euro überstiegen. Wie in der Jahresbilanz 2018 vermerkt, musste das Bistum den Fehlbetrag durch Rücklagen ausgleichen.

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    Die Ausgaben der Diözese Würzburg im Jahr 2018 betrugen laut bischöflicher Pressestelle etwa 240,6 Millionen Euro. Finanziert wurden sie über Erträge in Höhe von knapp 225,6 Millionen Euro, unter anderem aus der Kirchensteuer. Hinzu kamen 1,8 Millionen Euro aus dem Finanzergebnis, etwa aus Zinsen und Dividenden. 13,2 Millionen Euro mussten den Rücklagen entnommen werden.

    Bistum steuert Entwicklung mit Sparkurs gegen

    Das Eigenkapital des Bistums ist durch die beiden defizitären Jahre 2017 und 2018 auf 72,5 Millionen Euro Ende 2018 zusammengeschmolzen. Das sind etwa 17,5 Millionen Euro weniger als 2017. Generalvikar Thomas Keßler sagte, die Diözese befinde sich mitten in der Konsolidierung ihrer Finanzen: "Der Sparkurs zeigt erste Wirkungen. Die Weichen für einen ausgeglichenen Haushalt sind gestellt." Zum Sparkurs gehört auch das aktuelle Bau-Moratorium.

    Beim Bischöflichen Stuhl ergibt sich für 2018 ein Jahresfehlbetrag von 8,4 Millionen Euro, der sich durch Pensionsrückstellungen und weitere Abschreibungen ergeben habe. Laut bischöflicher Pressestelle betrug das Gesamtvermögen im Jahr 2018 rund 408,4 Millionen Euro.