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Bierdeckelmotiv: Werberat rügt Hofbräuhaus Traunstein | BR24

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Das Hofbräuhaus Traunstein ist erneut ins Visier des Deutschen Werberats geraten. Die Prüfer leiteten ein Beschwerdeverfahren ein. Sie stören sich offenbar an einer Weißbierwerbung.

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Bierdeckelmotiv: Werberat rügt Hofbräuhaus Traunstein

Das Hofbräuhaus Traunstein ist erneut ins Visier des Deutschen Werberats geraten. Die Prüfer leiteten ein Beschwerdeverfahren ein. Sie stören sich offenbar an einer Weißbierwerbung.

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Die Prüfer des Deutschen Werberats kritisieren das Foto auf einem Bierdeckel. Darauf abgebildet: Brauereichef Max Sailer, der seiner Frau Brigitte ein Bussi gibt. Die schmachtet ein volles Weißbierglas an. Über den beiden ist der Text zu lesen: "Hilft in Sekunden – wirkt für Stunden."

Diese Werbung suggeriere, der Konsum von Alkohol könne zu einem unbeschwerten Lebensgefühl auch im zwischenmenschlichen Bereich beitragen. So soll es in einem Schreiben des Werberats stehen, das das Traunsteiner Hofbräuhaus nach eigener Aussage aus Berlin erhalten hat – mit der Bitte um Stellungnahme, ob man künftig auf die Bierdeckelwerbung verzichten möge.

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© BR/Martin Breitkopf

Das Hofbräuhaus Traunstein ist erneut ins Visier des Deutschen Werberats geraten. Die Prüfer leiteten ein Beschwerdeverfahren ein. Sie stören sich offenbar an einer Weißbierwerbung.

Brauereichef macht sich lustig über den Werberat

"Keinesfalls verzichten wir auf die Werbung", erklärt Brauereichef Sailer vollmundig auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks. Denn die Einschätzung des Werberats sei doch wahr: Bier steigere das Lebensgefühl. "Da haben sie mal recht, die Preißn", so Sailer wörtlich. Ihm zufolge wurde das Motiv auf hunderttausende Bierdeckel gedruckt und für Großplakate verwendet – und das bereits seit 2005. Der Werberat wollte lediglich bestätigen, dass ein Beschwerdeverfahren eingeleitet wurde, nannte darüber hinaus aber keine Details.

Traunsteiner Hofbräuhaus im Visier des Werberats

Die Weißbierwerbung ist nicht die erste, mit der das Traunsteiner Hofbräuhaus Schlagzeilen macht: Vor eineinhalb Jahren rügte der Werberat einen Bierdeckel, auf dem zwei Maßkrüge und ein Dirndl-Dekolleté zu sehen sind. Das Hofbräuhaus wirbt damit bis heute. Lediglich ein Plakat verwenden die Brauer nicht mehr: Es zeigt einen Schwarzen in einer Lederhose, darunter steht: "A Preiß kon nie a Bayer werdn, a Neger aber scho."

© Traunsteiner Hofbräuhaus

Dieses Bildmotiv wurde ebenfalls gerügt, der Brauereichef wirbt trotzdem noch damit

© Traunsteiner Hofbräuhaus

Bei diesem Plakat machte der Brauereichef einen Rückzieher