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Biber-Bau abgerissen: Oberlandesgericht schlägt Vergleich vor | BR24

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Biber-Bau abgerissen: Oberlandesgericht schlägt Vergleich vor (Symbolbild)

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    Biber-Bau abgerissen: Oberlandesgericht schlägt Vergleich vor

    Der Markt Hutthurm hatte 2018 einen Biber-Bau entfernt, wodurch Schmutzwasser Teiche überschwemmte und 5.800 Fische verendeten. Das Oberlandesgericht in München hat den beiden Parteien jetzt einen Vergleich vorgeschlagen.

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    Im Rechtsstreit um einen entfernten Biber-Bau im Markt Hutthurm im Landkreis Passau und 5.800 tote Fische hat der Senat im Oberlandesgericht (OLG) München den beiden Parteien laut einem Justizsprecher jetzt einen Vergleich vorgeschlagen.

    Entschädigungssumme von 4.000 Euro

    Zur Verhandlung am Donnerstagnachmittag waren sechs Zeugen und ein Sachverständiger geladen. Am Ende stellte der Senat eine Entschädigungssumme von etwa 4.000 Euro für den Teichbesitzer in den Raum, sagte der Sprecher. Die beiden Parteien haben jetzt drei Wochen Zeit, darauf zu reagieren.

    Überschwemmung drohte

    Im Juli 2018 hatte die Kommune von einem Biber im Gemeindebereich erfahren, wie es im vorinstanzlichen Urteil des Landgerichts Passau heißt. Und der hatte unter der Bundesstraße 12 einen Biber-Bau errichtet. "Die Verklausung drohte bei einem Starkregenereignis zu einem Rückstau zu führen und das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr sowie ein nahe gelegenes Anwesen zu überschwemmen."

    Biber-Bau wurde entfernt - 5.800 Fische tot

    Aufgrund eines nahenden Unwetters wurde der Bau entfernt - und Schmutzwasser überschwemmte die Fischteiche des Klägers. 5.800 Fische erstickten "aufgrund einer Kiemenschädigung", wie es im Urteil heißt - "300 davon bereits fangfähig". Der Schaden, den der Züchter von der Kommune ersetzt haben wollte: 6.672,60 Euro.

    Revision gegen das Urteil am Landgericht Passau

    Das Landgericht Passau wies seine Klage aber ab - auch weil der Kläger ein sogenanntes Einbaulaufwerk nicht geschlossen hatte, und damit "die Hauptursache für den Schaden" verantworte. Gegen dieses Urteil hatte der Fischzüchter Rechtsmittel eingelegt.

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