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Ein Wolf hat in einem Wildtiergehege in Betzenstein sieben Tiere gerissen. (Symbolbild)

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Ministerium bestätigt: Wolf hat in Betzenstein Tiere gerissen

Was viele Experten bereits vermutet hatten, ist nun Gewissheit. Ein Wolf ist für die Tötung von sieben Wildtieren in Betzenstein verantwortlich. Die Analyse wegen eines ähnlichen Vorfalls in einem benachbarten Wildtiergehege steht indes noch aus.

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Von
  • BR24 Redaktion

Nun ist es amtlich: Mindestens ein Wolf hat sieben Tiere in einem Wildgehege in Betzenstein im Landkreis Bayreuth gerissen. Eine Untersuchung der vor Ort genommenen Proben habe den Verdacht bestätigt, teilte eine Sprecherin des Landesamts für Umwelt (LfU) mit. "Eine weitergehende Analyse des gewonnenen Genmaterials soll Aufschluss über Geschlecht und mögliche Herkunft des Tieres oder der Tiere bringen."

Betzenstein: Wolf tötet Hirsche in Wildtiergehege

Ein Wildtierhalter hatte Ende Februar drei Rothirsche und vier Wildschafe tot in ihrem Gehege gefunden. Einige Tiere konnten bei dem Angriff fliehen. Experten vermuten, dass Wölfe aus dem Rudel im Veldensteiner Forst in das Gehege eindrangen.

Nur wenige Tage später wurden in einem wenige Kilometer entfernten Gehege 18 Stück Damwild gerissen, darunter 13 trächtige Tiere. Auch hier deuten Spuren auf mehrere Wölfe hin. Das Ergebnis der Untersuchung stehe in diesem Fall aber noch aus, hieß es aus dem Landesamt für Umwelt.

Veldensteiner Forst ist einer von acht Wolfs-Gebieten

In Bayern gibt es in acht Regionen standorttreue Wölfe beziehungsweise Wolfsrudel. Zudem werden fast wöchentlich auch anderenorts einzelne Wölfe nachgewiesen. Laut LfU sind das zumeist durchwandernde Tiere, die ihre elterlichen Rudel verlassen haben und auf der Suche nach einem eigenen Gebiet sind.

Im Veldensteiner Forst ist das bislang einzige Wolfsrudel mit Nachwuchs in Bayern nachgewiesen worden, weshalb dort ein bundesweit einzigartiges Forschungsprojekt läuft.

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