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Betrunkener Geisterfahrer auf der A3 | BR24

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Bildrechte: pa/dpa

Blaulicht der Polizei (Symbolbild)

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    Betrunkener Geisterfahrer auf der A3

    Ein betrunkener Autofahrer ist Sonntagnacht auf der A3 bei Neumarkt als Geisterfahrer unterwegs gewesen. Die Fahrt endete mit einem Unfall, der glimpflich ausging. Die Polizei spricht von "großem Glück, dass nicht mehr passiert ist".

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    Als um Mitternacht zwei Männer auf der A3 in Richtung Nürnberg gefahren sind, hat der betrunkene Beifahrer vor der Anschlussstelle Neumarkt-Ost die Beifahrertüre aufgerissen, weil er dringend eine Notdurft verrichten musste. Der 37-jährige Fahrer hielt am Seitenstreifen an. Da er Angst hatte, sein betrunkener Mitfahrer könne auf die Fahrbahn laufen, stieg er mit ihm aus. Dann allerdings setzte sich der 45-jährige Beifahrer ans Steuer, fuhr los und ließ den verdutzten Fahrer zurück.

    Polizeistreife stellt Mann

    Nach einigen hundert Metern wendete er auf der A3, stieß gegen die Mittelschutzplanke und fuhr entgegen der Fahrtrichtung Richtung Passau. Auf Höhe der Rastanlage Jura-Ost drehte er erneut um und fuhr dann wieder Richtung Nürnberg. Zwischen den Anschlussstellen Neumarkt und Oberölsbach nahm das Drama dann ein Ende: Der 45-Jährige geriet ins Schleudern und krachte erneut gegen die Mittelschutzplanke. Hier stellte eine Polizeistreife den Slowaken. Er wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt, der Führerschein an Ort und Stelle sichergestellt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, an den Leitplanken Schaden in Höhe von etwa 6.000 Euro. Der Mann wird wegen mehrerer Verkehrsstraftaten angezeigt.