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Betrunken auf dem E-Scooter: Mehr als 1.500 Fälle in München | BR24

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Auch wenn sie sich und andere in Gefahr bringen und ihren Führerschein und Strafen riskieren: Seit Einführung der E-Scooter waren in München mehr als 1.500 Fahrer betrunken unterwegs - laut Polizei in der Hälfte der Fälle sogar mit über 1,1 Promille.

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Betrunken auf dem E-Scooter: Mehr als 1.500 Fälle in München

Auch wenn sie sich und andere in Gefahr bringen und ihren Führerschein und Strafen riskieren: Seit Einführung der E-Scooter waren in München mehr als 1.500 Fahrer betrunken unterwegs – laut Polizei in der Hälfte der Fälle sogar mit über 1,1 Promille.

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In den ersten vier Monaten seit Einführung der E-Scooter Mitte Juni hat die Münchner Polizei im Stadtgebiet 1.537 Trunkenheitsfahrten mit E-Scootern festgestellt. Bei etwa der Hälfte der Fälle (778) lagen die Alkoholkonzentrationen bei über 1,1 Promille, was als Straftat verfolgt wird und in der Regel auch den Verlust des Führerscheins bedeutet.

Prognose: Massiver Anstieg der Gesamtzahl durch E-Scooter

Zum Vergleich: Im gesamten vergangenen Jahr, als E-Scooter noch nicht offiziell zugelassen waren, registrierte die Polizei in der Stadt und im Landkreis insgesamt 3.420 Trunkenheitsfahrten. Durch die elektrischen Tretroller dürfte die Gesamtzahl in der nächsten Bilanz für 2019 massiv ansteigen.

56 Verletzte bei E-Scooter-Unfällen

Seit Juni erfasste die Polizei im Stadtgebiet insgesamt 81 Verkehrsunfälle mit E-Scootern. Dabei wurden 56 Menschen verletzt, vier von ihnen schwer. Diese Zahlen beziehen sich nur auf diejenigen Unfälle, die von der Polizei aufgenommen wurden. Daneben dürfte es Dunkelziffern bei den Stürzen und Verletzten geben.