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Tür fällt ins Schloss (Symbolbild)
© picture-alliance/dpa/Christin Klose
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Tür fällt ins Schloss (Symbolbild)

Ein 67-Jähriger aus Mainaschaff ist am Samstagabend von einem unseriösen Schlüsseldienst betrogen worden. Der Austausch eines Schließzylinders kostete am Ende rund 1.800 Euro - dabei hatte der Kostenvoranschlag noch 600 Euro gelautet, wie die Polizei mitteilte.

Um mehr als 1.250 Euro betrogen

Nachdem die Türe offen und das Schloss getauscht waren, stellte der Inhaber des Schlüsseldienstes 1.500 Euro in Rechnung. Zur Zahlung mit der EC-Karte bot er ein mobiles Terminal an. Allerdings gab der Mann dann vor, dass die Transaktion nicht geklappt hat. Daraufhin übergab ihm der Kunde 325 Euro Bargeld. Erst später stellte der Kunde dann anhand seiner Kontoauszüge fest, dass die knapp 1.500 Euro doch abgebucht worden waren und wandte sich an die Polizei.

Verhaltenstipps der Kriminalpolizei

Den Betrugsfall nimmt die Kriminalpolizei Aschaffenburg zum Anlass, Verhaltenstipps im generellen Umgang mit Schlüsseldiensten zu geben: Anfahrtskosten beim Erstkontakt nennen lassen, Bekannte und Nachbarn als Zeugen mobilisieren, wenn der Handwerker tätig wird. Zunächst nur die Öffnung der Türe beauftragen und nicht auch den Einbau eines neuen Schlosses. Nach Möglichkeit Festpreis vereinbaren. Ungeprüft keine Auftragsformulare unterschreiben und in jedem Fall eine detaillierte Rechnung verlangen. Wer sich genötigt oder unter Druck gesetzt fühlt, sollte die Polizei informieren, vor allem auch wenn die Rechnung unverhältnismäßig hoch ausfällt.