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Betrieb am Klinikum Fürth weiter beeinträchtigt | BR24

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Das Klinikum Fürth kämpft weiterhin mit den Folgen eines Hackerangriffs. Derzeit werden keine weiteren Patienten aufgenommen. Wann das Klinikum wieder vollständig einsatzbereit sein wird, ist derzeit noch nicht absehbar.

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Betrieb am Klinikum Fürth weiter beeinträchtigt

Das Klinikum Fürth kämpft weiterhin mit den Folgen eines Hackerangriffs vom vergangenen Freitag. Derzeit werden keine weiteren Patienten aufgenommen. Wann das Klinikum wieder vollständig einsatzbereit sein wird, ist derzeit noch nicht absehbar.

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Nach dem Hackerangriff auf das Klinikum Fürth hat sich die Lage nicht entspannt. Nach wie vor werden keine weiteren Patienten aufgenommen, teilte Kliniksprecher René Icgen dem BR auf Anfrage mit. Die Arbeitsfähigkeit und die Patientenversorgung seien aber weiterhin gewährleistet. Wann das Klinikum wieder aufnahmebereit ist, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht bekannt.

Virus kam per E-Mail

Am Freitag war bekannt geworden, dass das Klinikum Fürth Opfer eines Computerviren-Angriffs geworden ist. Seitdem werden keine neuen Patienten aufgenommen, planbare nicht-kritische Eingriffe wurden vorsorglich abgesagt. Als Ursache vermutet das Klinikum einen Virus, der sich per E-Mail verbreitet hat.

Landeskriminalamt eingeschaltet

Das Klinikum hat nach dem Angriff am Freitag die Internetverbindung seiner IT-Systeme getrennt, um einer Weiterverbreitung der Schad-Software vorzubeugen. IT-Experten des Krankenhauses arbeiten mit Unterstützung externer IT-Sicherheits-Spezialisten mit Hochdruck an der Aufklärung des Sachverhalts. Das Klinikum hat auch die Behörden, darunter das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, den Landesdatenschutzbeauftragten und das Landeskriminalamt informiert.