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Besucherrückgang nach Gerhard-Richter-Sonderausstellung | BR24

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Besucherrückgang nach Gerhard-Richter-Sonderausstellung

Im vergangenen Jahr kamen ein Drittel weniger Besucher ins Neue Museum in Nürnberg. Waren es 2015 noch knapp 90.000 Besucher, konnte das Staatliche Museum für Kunst und Design laut Museumsdirektorin Eva Kraus nur noch gut 60.000 Besucher verzeichnen.

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Der Grund für den Rückgang sei die Sonderausstellung mit Werken von Gerhard Richter im Jahr 2015, die ein "ausgesprochener Publikumsmagnet" gewesen sei, so Kraus. Dafür gibt es im Museum jetzt einen eigenen Raum mit Gerhard-Richter-Gemälden.

Anti-Pop von Boris Lurie

Für dieses Jahr will das Neue Museum mit Sonderausstellungen des KZ-Überlebenden Boris Lurie, des belgischen Bildhauers Peter Buggenhout und Kunst aus Japan punkten. Ab dem 17. März sind bedeutende Werke des US-Künstlers Boris Lurie unter dem Titel "Anti-Pop" zu sehen, die erstmals in Nürnberg gezeigt werden. Nürnberg sei ein wunderbarer Ort, um die Werke des jüdischen Künstlers zu zeigen, freute sich Ausstellungskurator Dr. Thomas Heyden.

Nachdem Lurie unter dem NS-Regime mehrere Vernichtungslager überlebte, emigrierte er 1946 nach New York, wo er die Entwicklung der Stadt als Kunst-Metropole mitprägte. Luries Stil charakterisierte Dr. Heyden als "Kunst der Verweigerung", die den Pop-Art-Mainstream seiner Zeit kritisiere.

Die Kunst, ein Teehaus zu bauen

Neben der Lurie-Ausstellung zeigt das Neue Museum ab Juli die Werke des belgischen Bildhauers Peter Buggenhout unter dem Titel „Keine Schatten im Paradies“. Im Herbst zeigt das Neue Museum eine große Japan-Ausstellung. Sie handelt von der Kunst, ein Teehaus zu bauen und lädt ein zu Streifzügen durch die Welt der japanischen Ästhetik.