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Besucher an Seen: Stege im Kreis Starnberg geschlossen | BR24

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Ein Steg am Starnberger See wurde vom Landratsamt Starnberg wegen des Infektionsschutzgesetzes wieder gesperrt.

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    Besucher an Seen: Stege im Kreis Starnberg geschlossen

    Der Sonntag bringt Oberbayern bis 13 Grad. Am vergangenen Wochenende war es noch wärmer - mit vielen Ausflüglern an Starnberger See und Ammersee. Da aber die Corona-Regeln vernachlässigt wurden, sind nun öffentliche Stege im Kreis Starnberg gesperrt.

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    Von
    • Matthias Lauer
    • BR24 Redaktion
    • Birgit Grundner

    Frühling im Februar. Das schöne Wetter am vergangenen Wochenende hatte etliche Sonnenhungrige an Oberbayerns Seen gelockt. Aufgrund des Andrangs waren die Stege voll, Corona-Abstands- und Hygieneregeln wurden oft vergessen, wie das Landratsamt Starnberg mitteilte. Man habe daher beschlossen, die öffentlichen Stege für den Besucherverkehr zu schließen, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.

    Öffentliche Stege im Landkreis Starnberg gesperrt

    Geschlossen bleiben unter anderem die Stege am Starnberger See, am Wörthsee und am Ammersee. Landrat Stefan Frey (CSU) bat um Verständnis für die Maßnahme.

    "Die Entscheidung wird sicherlich keine Freudenschreie auslösen. Schließlich ist der Inzidenzwert im Landkreis aktuell mit 30 eigentlich gerade recht niedrig.“ Stefan Frey, Landrat des Landkreises Starnberg

    Auch die Stadt München und der Landkreis Landsberg liegen unterhalb des Warnwertes von 35. Trotzdem, so Frey, dürfe man nichts "aufs Spiel setzen“. Man müsse darauf achten, "nicht mit einem sorglosen Freizeitverhalten das Erreichte (zu) gefährden“.

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    Der Steg 1 am Starnberger See wurde vom Landratsamt Starnberg wegen des Infektionsschutzgesetzes wieder gesperrt.

    Im Freien gilt: Abstand oder Maske

    Nach wie vor gilt es, Kontakte möglichst zu vermeiden – auch draußen. Treffen dürfen sich Angehörige eines Hausstandes mit einer weiteren Person, die zu anderen Menschen 1,5 Meter Abstand halten müssen. Wird die Distanz unterschritten, soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. In manchen Bereichen, wie in der Münchner Altstadt, muss durchgängig eine Schutzmaske verwendet werden.

    Nachbarlandkreise sollten See-Stege schließen

    Da die Seen des Landkreises Starnberg teilweise in verschiedene andere Kreise reichen, hat der Starnberger Landrat die angrenzenden Landkreise gebeten, sich an der Maßnahme zu beteiligen. Bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres wurden die Stege gesperrt.

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