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Besuche in Tirol möglich: 48-Stunden-Regel verlängert | BR24

© pa/dpa/Martin Ley

Besuche in Tirol möglich: 48-Stunden-Regel verlängert

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    Besuche in Tirol möglich: 48-Stunden-Regel verlängert

    Gute Nachricht für Pendler und Wochenendbesucher Richtung Österreich: Bis zum 18. Oktober bleiben Kurzreisen ins benachbarte Tirol - trotz Risikogebiet -möglich. Es braucht keinen Coronatest und keine Quarantäne bei der Rückreise. Mit einer Ausnahme.

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    Wandern und Spazieren in Tirol bleibt weiterhin möglich. Die bisherige sogenannte Bayerische Einreise-Quarantäneverordnung wurde vom Ministerrat gestern bis zum 18. Oktober verlängert. Das heißt: Besuche und Ausflüge nach Tirol innerhalb von 48 Stunden sind erlaubt, obwohl Tirol vor einer Woche vom Robert-Koch-Institut zum Risikogebiet erklärt wurde.

    Auch Berufspendler dürfen weiterhin nach Österreich ohne Probleme ein- und ausreisen. Das Vorzeigen eines negativen Testergebnisses an der Grenze ist nicht nötig.

    Besuch von Großveranstaltungen in Risikogebieten nicht erlaubt

    Eine Einschränkung gibt es aber für mögliche Kurztrips bayerischer Besucher in Risikogebiete wie Tirol, Wien oder Vorarlberg: Sie dürfen auch innerhalb der 48-Stunden-Frist nicht auf Großveranstaltungen gehen, etwa Konzerte oder Sportereignisse.

    Corona-Ampel in Österreich: Kufstein wieder "gelb"

    In Österreich wurde zur Bestimmung des Infektionsrisikos eine Ampelregelung eingeführt: Der Bezirk Kufstein wurde aufgrund sinkender Zahl an neuen Corona-Positiven von "orange" - also hohes Risiko Corona-Verbreitungsrisiko - auf "gelb" - mittleres Risiko - herabgestuft.

    Die Bundesländer Vorarlberg und Tirol haben unterschiedliche Ampelfarben - je nach Bezirk. Insgesamt liegt die Zahl an Infektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner in ganz Tirol bei 49,6, in Vorarlberg bei 44. Die Bezirke Innsbruck wie auch Wien bleiben hingegen "orange" Zone.

    Aktuell ist kein Bezirk in Österreich mit "rot" markiert. Die Farbe entspricht einem sehr großen Risiko für die Ausbreitung von SARS-CoV-2 und markiert die Wahrscheinlichkeit von unkontrollierten Ausbrüchen und einer großflächigen Häufung von Corona-Fällen.

    Corona-Risiko: Österreich beachtet mehrere Faktoren

    Zugrunde liegen den Ampelfarben in Österreich nicht nur die 7-Tage-Inzidenz an Neuinfektionen, sondern auch die Gesamtzahl an getätigten Tests, die Situation bei der Belegung von Krankenhausbetten und die Art des Infektionsherds. Ist die Quelle von mehreren aufgetretenen Infektionen klar, fließt dies also mit in die Bewertung ein.

    Diese nimmt mindestens einmal pro Woche in Österreich die sogenannte Corona-Kommission vor. Die 19 Mitglieder sind Wissenschaftler und "Risikomanager" des Bundes und der Bundesländer, unter dem Vorsitz des österreichischen Gesundheitsministeriums.

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