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Bessere Taktung im Bahn-Verkehr für den Untermain | BR24

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Eisenbahnschienen (Symbolbild)

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    Bessere Taktung im Bahn-Verkehr für den Untermain

    Zum Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres wird sich die Taktung auf der Maintalbahn und der Kahlgrundbahn erhöhen. Das hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) in einem Schreiben an die Landtagsabgeordnete Martina Fehlner (SPD) mitgeteilt.

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    Der Fahrplanwechsel für die Maintalbahn auf der Strecke Aschaffenburg – Miltenberg und der Kahlgrundbahn auf der Strecke Schöllkrippen – Kahl am Main ist für den 15. Dezember geplant. Ab diesem Tag soll die Taktung auf diesen Strecken verdichtet werden.

    Verbesserungen der Anschlüsse für Berufspendler

    Wie die Aschaffenburger Landtagsabgeordnete Martina Fehlner (SPD) mitteilte, habe sie sich gemeinsam mit dem Fahrgastbeirat der Westfrankenbahn für eine Taktverdichtung und die Verbesserungen der Anschlüsse für Berufspendler in Aschaffenburg eingesetzt. "Um die Attraktivität der Maintalbahn für die Schüler, Berufspendler und touristischen Gäste, die die Verbindungen zwischen Aschaffenburg und Miltenberg und weiter täglich nutzen, noch zu steigern, ist die Ende des Jahres in Kraft tretende Taktverdichtung, speziell in den Morgen- und Abendstunden absolut notwendig und sinnvoll", erklärte sie.

    Züge sonntags oft überfüllt

    Gerade sonntags würden die Züge auf der Maintalbahn zusätzlich von vielen Rad- und Wandertouristen genutzt, betonte Fehlner. Diese Züge seien dann oft überfüllt. Ab Dezember werden die Züge auf der Maintallinie halbstündig verkehren, an den Wochenenden stündlich. Abgerundet wird das Angebot laut BEG mit Zugverbindungen am späten Abend bis 24 Uhr, am Wochenende sogar bis ein Uhr nachts.

    Attraktive Anschlüsse zum Regional- und Fernverkehr

    Auch auf der Kahlgrundbahn wird der bisher an Wochenenden nur zweistündliche Regionalbahnverkehr auf einen täglichen Stundentakt verdichtet. In ihrem Antwortschreiben an Martina Fehlner erläuterte die BEG, dass sie mit hohem planerischen Aufwand mit dem Rhein-Main-Verkehrsbund und der Hessischen Landesbahn zusammengearbeitet habe. Dadurch sei es doch noch gelungen, attraktive Anschlüsse zum Regional- und Fernverkehr zu schaffen, ohne dass Reisende beim Umstieg zu lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssten. Außerdem sollten künftig ausschließlich barrierefreie Züge eingesetzt werden.