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Mann zückt Handgranate in Münchner Bordell | BR24

© pa/dpa/Hrvoje Jelavic

Handgranate (Symbolbild).

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    Mann zückt Handgranate in Münchner Bordell

    Ein Mann ist mit einer Handgranate in einem Münchner Bordell aufgetaucht. Explodiert ist sie aber nicht. Der 60-Jährige hatte sich wiederholt darüber beschwert, dass rumänische Prostituierte deutschen Kolleginnen die Arbeit wegnehmen würden.

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    Ein 60-Jähriger Münchner ist am Sonntag gegen 2 Uhr nachts mit einer Handgranate in einem Bordell in München-Laim aufgetaucht. Als er den Sicherungsstift ziehen wollte, kam es zum Gerangel mit einem Bordell-Mitarbeiter. Die Handgranate fiel zu Boden, explodierte aber nicht. Laut Polizei hatte sich der Mann wiederholt darüber beschwert, dass rumänische Prostituierte deutschen Kolleginnen die Arbeit wegnehmen würden.

    Echte Handgranate – ohne Zünder und Sprengstoff

    Die Polizei kam mit sechs Streifen zum Einsatzort, unterstützt von einem Sprengstoffkommando und einem Sprengstoffhund. Der 60-Jährige ließ sich widerstandslos festnehmen. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um eine echte Handgranate russischer Herkunft handelte, Zünder und Sprengstoff aber entfernt waren.

    Staatsanwaltschaft ermittelt

    Der wegen anderer Delikte bereits polizeibekannte Münchner wurde mit einer Sprunggelenksverletzung, die er sich bei dem Gerangel mit dem 33-jährigen Angestellten zugezogen hatte, zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Bedrohung und der Störung des öffentlichen Friedens.