BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

LIVE: Beleidigt & bedroht - Was tun gegen den Hass im Netz? | BR24

© pa/dpa

Hass im Netz: Was tun?

2
Per Mail sharen

    LIVE: Beleidigt & bedroht - Was tun gegen den Hass im Netz?

    Im Internet wird zunehmend Hass und Hetze verbreitet. Hate Speech, Cybermobbing: In den sozialen Medien scheint vieles erlaubt. Die Justiz will nun durchgreifen. Reicht das? Darüber diskutieren heute in der Sendung "jetzt red i" Politiker und Bürger.

    2
    Per Mail sharen

    Ob Ehrenamtliche, die sich für Flüchtlinge einsetzen, Hobby-Schiedsrichter, die am Wochenende auf den Fußballplätzen stehen, Lokaljournalisten, die über kontroverse Themen schreiben oder Schülerinnen und Schüler: Viele von Ihnen werden beschimpft und bedroht - nicht nur, aber vor allem im Netz.

    Meinungsfreiheit und Hass im Netz

    Der BR widmet diesem Thema einen eigenen Schwerpunkt. Heute wird im Fernsehen, Radio und im Netz diskutiert, erklärt und nachgefragt. Wir wollen wissen: Was tun gegen den Hass im Netz? Brauchen wir schärfere Gesetze? Oder opfern wir damit unsere Meinungsfreiheit der Macht der Hater? Muss die Politik Facebook, Google, Youtube und Co. stärker in die Pflicht nehmen? Oder muss eine freie Netzgesellschaft so etwas aushalten? Gefährdet Hate Speech unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt und damit unsere Demokratie?

    Politiker werden oft beschimpft

    Besonders betroffen sind Kommunalpolitiker. Nach der neuesten Studie des Bayerischen Städte- und Gemeindetages wurden 80 Prozent der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Freistaat schon per Brief, Mail oder in den sozialen Medien massiv beleidigt. Fast jeder Zweite wurde persönlich bedroht.

    "Hass kann reale Gewalt werden"

    "Im Internet hat sich etwas zusammengebraut, das eine echte Gefahr für unsere Demokratie ist. Aus Hass kann reale Gewalt werden", warnt der Bayerische Justizminister Georg Eisenreich (CSU) und verweist unter anderem auf den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, den Terrorangriff auf die Synagoge in Halle und die jüngsten rassistischen Morde in Hanau. Alle Täter hatten sich zuvor im Internet radikalisiert. Die Politik hat reagiert. In Bayern wurde ein Hate-Speech-Beauftragter ernannt und in Berlin hat das Bundeskabinett gerade eine umstrittene Gesetzesverschärfung gegen den Hass im Netz auf den Weg gebracht.