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Berufungsprozess gegen Fahranfänger nach tödlichem Unfall

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    Berufungsprozess gegen Fahranfänger nach tödlichem Unfall

    Am Landgericht Würzburg startet am Dienstagvormittag ein Berufungsprozess. Das Verfahren richtet sich gegen einen zum Tatzeitpunkt 18-jährigen Fahranfänger, der einen tödlichen Unfall verursacht haben soll.

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    Von
    • Wolfram Hanke

    Ein junger Mann muss sich erneut vor Gericht verantworten, weil er im November 2018 mit seinem Auto viel zu schnell unterwegs gewesen sein und einen tödlichen Unfall verursacht haben soll. Bei dem Unfall war eine 48-jährige Frau ums Leben gekommen. Laut Anklage soll der junge Mann mit seinem Auto mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Straße von Rimpar im Landkreis Würzburg in Richtung Burggrumbach gefahren sein. Statt erlaubten 100 Stundenkilometern soll er auf der kurvenreichen Strecke bis zu 187 km/h gefahren sein.

    Staatsanwaltschaft und Angeklagter haben Berufung eingelegt

    Nach dem Überholen geriet er in einer Rechtskurve mit seinem Mercedes nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem VW-Bus zusammen. Die 48-jährige Beifahrerin wurde dabei so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Sowohl die 37-jährige Fahrerin des Kleinbusses als auch der damals 18-jährige Angeklagte wurden bei dem Unfall verletzt. Der Angeklagte wurde erstinstanzlich zu einer Jugendstrafe mit Bewährung verurteilt, gegen deren Höhe sich die Staatsanwaltschaft mit ihrem Rechtsmittel wendet. Der Angeklagte hatte ebenfalls Berufung eingelegt.

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