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Bildrechte: pa/dpa/Martina Raedlein

Eigentlich wollten die fünf jungen Männer am Wochenende nur wandern gehen, doch zuletzt musste die Bergwacht Grainau sie am Zugspitzmassiv retten. Sie waren mit kurzen Hosen und Turnschuhen in schwierigem Gelände am Berg unterwegs.

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Bergwacht rettet fünf Wanderer aus Zugspitzmassiv

Eigentlich wollten die fünf jungen Männer am Wochenende nur wandern gehen, doch zuletzt musste die Bergwacht Grainau sie am Zugspitzmassiv retten. Sie waren mit kurzen Hosen und Turnschuhen in schwierigem Gelände am Berg unterwegs.

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Von
  • Birgit Grundner

Fünf junge Männer aus Baden-Württemberg mussten am Wochenende aus dem Zugspitzmassiv gerettet werden. Sie waren in kurzen Hosen und Turnschuhen in schwieriges Gelände - auf den Grat zwischen Riffelwand und Zugspitze - geraten, hatten dann aber irgendwann nicht mehr weiter gewusst und am Samstagmittag einen Notruf abgesetzt. Die Polizei hat die Wanderer über deren Handy geortet.

Unterkühlt und durchnässt gerettet

Die Bergwacht Grainau konnte ihre Rettungsaktion wegen eines Gewitters aber erst am späten Nachmittag starten. Mit der Zahnradbahn und über die "Eisenzeit"-Tour kamen die Helfer zu den unterkühlten und durchnässten Männern, die dann mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht wurden. In welcher Gefahr sie gewesen seien, sei ihnen womöglich gar nicht bewusst gewesen, sagte Bereitschaftsleiter Willi Kraus dem Bayerischen Rundfunk.

DAV-Mitglieder wollten "nur wandern" gehen

Nach seinen Angaben handelte es sich bei den fünf jungen Leuten um gebürtige Afghanen, die im Raum Stuttgart leben und dort offenbar auch in einer Sportklettergruppe des Alpenvereins aktiv sind. An dem Tag hatten sie allem Anschein nach aber einfach "nur wandern" gehen wollen.

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