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Bergsteiger mit Hubschrauber aus Felswand geborgen | BR24

© BRK Berchtesgadener Land

Einsatz an der Watzmann-Ostwand.

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Bergsteiger mit Hubschrauber aus Felswand geborgen

Zwei Bergsteiger mussten am Samstag aus der Watzmann-Ostwand am Rande des Königssees gerettet werden. Nachdem ein erster Rettungsversuch zunächst scheiterte, gelang der zweite nur mit großem Glück - und weil das Wetter kurzzeitig mitspielte.

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Eine 44 Jahre alte Frau und ein 53 Jahre alte Mann hatten an der Watzmann-Ostwand, der längsten durchgehenden Felswand der Ostalpen, den Weg hinauf nicht mehr gefunden. Auch den Abstieg hätten sie sich nicht mehr zugetraut, wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK) mitteilte. Die Nacht von Freitag auf Samstag hatten sie bereits in einem Biwakloch an der Felswand übernachten müssen. 

Erster Rettungsversuch wegen Windböen gescheitert

Am Samstagvormittag setzten sie einen Notruf ab. Ein erster Rettungsversuch mit dem Hubschrauber und einem Tau scheiterte an den starken Böen von rund 80 Stundenkilometern. Auch ein hinzugerufener Polizeihubschrauber konnte zunächst nicht nahe genug an die Felswand fliegen, um die Bergsteiger mit einer Rettungswinde zu bergen.

Kurzes Zeitfenster für Rettung genutzt

Als der Wind am Samstagnachmittag kurzzeitig nachließ, konnten die beiden dann aber unverletzt geborgen werden. Sie hatten damit offenbar großes Glück, denn schon eine halbe Stunde später war die Einsatzstelle nach Angaben des BRK in Wolken gehüllt, "die jeden weiteren Rettungsflug unmöglich gemacht hätten".

© BRK Berchtesgadener Land

Einsatz an der Watzmann-Ostwand am 03.10.2020.

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Einsatz an der Watzmann-Ostwand am 03.10.2020.

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