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100 Schafe stürzen in den Tod – war ein Erdbeben schuld? | BR24

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Tragisches Unglück im Karwendelgebirge bei Mittenwald: Bei einem massiven Felssturz sind unzählige Schafe in den Tod gestürzt. Es soll sich um mehr als 100 Tiere handeln. Nun hat die Suche nach der Ursache begonnen. War etwa ein Erdbeben schuld?

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100 Schafe stürzen in den Tod – war ein Erdbeben schuld?

Tragisches Unglück im Karwendelgebirge bei Mittenwald: Bei einem massiven Felssturz sind unzählige Schafe in den Tod gestürzt. Es soll sich um mehr als 100 Tiere handeln. Nun hat die Suche nach der Ursache begonnen. War etwa ein Erdbeben schuld?

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Augenzeugen, die das Drama miterlebt haben, sind fassungslos, stehen unter Schock: Unweit der Hochlandhütte beim Predigtstuhl löste sich am Montagvormittag ein Geröllfeld und raste in die Tiefe. Unzählige Schafe wurden mitgerissen, andere verschüttet und verletzt, wieder andere sind verstört in alle Himmelsrichtungen davongelaufen.

Rund 40 Schafe werden noch vermisst

Die Herde war zur Sommerweide zwischen Dammkar und Hochlandhütte in der Nähe des Predigtstuhls unterwegs. Sie setzte sich aus Schafen von zahlreichen Landwirte aus dem Isartal zusammen.

Einige Hirten waren am Montag schon unterwegs, um nach ihren Tieren zu suchen. Rund 40 Tiere werden noch vermisst. Vermutlich sind mehr als 100 Schafe.

Verursachte das Erdbeben Schäden im Fels?

Anton Speer, der Landrat von Garmisch-Partenkirchen, spricht von einem tragischen Ereignis. Noch ist unklar, ob der Felsrutsch im Zusammenhang mit dem Erdbeben vom Freitag steht.

Wie mittlerweile feststeht, erreichte das Beben der Stärke 3,0 und war deutlich ringsum Garmisch-Partenkirchen herum zu spüren. Forscher wollen jetzt überprüfen, ob vielleicht dadurch Schäden im Fels entstanden sind, die dann zum Geröllrutsch geführt haben.

Beliebtes Gebiet bei Wanderern

Da dieses Gebiet auch beliebt bei Wanderern ist und in der nähe Routen verlaufen, hat eine Polizeihubschrauberbesatzung das Gebiet aus der Luft abgesucht. Am Boden waren zudem Kräfte der Bergwacht unterwegs. Es wurden allerdings keine verschütteten Menschen entdeckt.