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Berching startet mit Gigabit-Netz | BR24

© Sandra Lohse

Heimat- und Finanzminister Albert Füracker und Berchings 1. Bürgermeister Ludwig Eisenreich nehmen das Gigabit-Netz in Betrieb

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    Berching startet mit Gigabit-Netz

    Der Glasfaserausbau im Freistaat geht auch in der Oberpfalz weiter. Heute ist in Berching das erste nach der neuen bayerischen Gigabitrichtlinie geförderte Gigabitnetz gestartet – die Glasfaser kommt ins Haus.

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    Von
    • Sandra Lohse

    Die Unternehmen im Gewerbegebiet Wegscheid/Breitenfurt der Gemeinde Berching können in Zukunft ihre Geschäfte mit superschnellem Internet abwickeln. Heimat- und Finanzminister Albert Füracker nahm das Gigabit-Netz am Vormittag zusammen mit Berchings erstem Bürgermeister Ludwig Eisenreich in Betrieb. Füracker verglich die Wichtigkeit des Anschlusses mit der einer Welturaufführung.

    Glasfaser auch für private Haushalte

    Auch die ansässigen privaten Haushalte können an das Netz in Berching angeschlossen werden. Das sei für Füracker vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen. 2013 hätten nur 27 Prozent der Haushalte in ländlichen Gebiet Zugriff zu schnellem Internet gehabt, heute seien es 90 Prozent, so Füracker. Deshalb sei der nächste Schritt das Glasfasernetz nicht nur direkt in die Unternehmen, sondern in die privaten Haushalte zu verlegen. Das ultraschnelle Hochgeschwindigkeitsnetz liefert eine Übertragungsgeschwindigkeit von einem Gigabit pro Sekunde.

    Schnelles Internet schnell umgesetzt

    Erst im vergangenen Oktober unterzeichnete der Berchinger Bürgermeister Ludwig Eisenreich den Förderbescheid – bereits ein dreiviertel Jahr später konnte das Glasfasernetz angeschlossen werden. Die EU-Kommission billigte erst 2018, dass der Freistaat als bisher erste Region in Europa den Ausbau in Gebieten fördern darf, in denen bereits Übertragungsgeschwindigkeiten von 30 Megabit pro Sekunde funktionieren, aber keine Gigabitbandbreiten erreicht werden können. 107.000 Euro bekam die Stadt Berching also für den Ausbau des Breitbandnetzes vom Freistaat Bayern. Das sind 60 Prozent der Kosten. Die restlichen 40 Prozent musste die Kommune selbst übernehmen. Weitere Pilotkommunen in Bayern sind Ebersberg, Hutthurm, Kulmbach, Kammerstein und Kleinostheim.

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