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Benedikt XVI. feiert Herz-Jesu-Fest mit Bruder Georg | BR24

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Auch am zweiten Tag seines Aufenthalts stattete der emeritierte Papst seinem kranken Bruder einen Besuch ab. Die Beiden feierten gemeinsam die Messe.

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Benedikt XVI. feiert Herz-Jesu-Fest mit Bruder Georg

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat auf seinem Regensburg-Besuch zusammen mit seinem Bruder Georg das Herz-Jesu-Fest gefeiert. Zum Frühstück bekam der emeritierte Papst typisch bayerische Kost. Der Hintergrund des Besuchs ist aber ein trauriger.

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Der Besuch des emeritierten Papstes Benedikt bei seinem schwer kranken Bruder Georg Ratzinger in Regensburg verlangt ihm einiges ab. Der 93-Jährige sei sehr erschöpft, sagte Clemens Neck, der Sprecher des Bistums Regensburg, unter Berufung auf Benedikts Privatsekretär Georg Gänswein. Die Reise und das Fehlen des gewohnten Tagesablaufes strenge ihn an. Am Vormittag feierten die Brüder gemeinsam das Herz-Jesu-Fest. Es könnte das letzte Treffen der Brüder sein.

Benedikt XVI. bekam Brezen zum Frühstück

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. wird bei seinem Krankenbesuch in Bayern mit Spezialitäten aus seiner Heimat verwöhnt. Der 93-Jährige habe am Freitag zum Frühstück "ein echt bayerisches Frühstück" im Regensburger Priesterseminar bekommen, teilte das Bistum Regensburg mit. "Es gab Brezen, über die sich auch Erzbischof Georg Gänswein freute, der ihn begleitet."

Brüder feierten gemeinsam Herz-Jesu-Fest

Im Anschluss fuhr Benedikt XVI. erneut aus dem Regensburger Priesterseminar, wo er derzeit wohnt, in das nahe gelegene Wohnhaus seines Bruder. Dort feierten die Brüder gemeinsam eine Messe zum Herz-Jesu-Fest. Der Gesang war laut Ohrenzeugen draußen auf der Straße zu hören. Zum Mittagessen ging es wieder zurück in das Priesterseminar. Auf dem Speiseplan stand nach Angaben von Bistumssprecher Neck Apfelstrudel.

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Die Reise Benedikts nach Regensburg zu seinem kranken Bruder Georg Ratzinger sei absolut privat. Das sagte BR-Reporter Eckhart Querner der Rundschau. Der emeritierte Papst habe sich den Besuch von seinem Amtsnachfolger Franziskus genehmigen lassen.

Georg Ratzinger wartete ungeduldig auf seinen Bruder

Der als Joseph Ratzinger geborene emeritierte Papst war am Donnerstag überraschend in Regensburg eingetroffen, um seinen erkrankten Bruder noch einmal zu sehen. Georg Ratzinger, der langjährige Leiter der Regensburger Domspatzen, habe so ungeduldig auf die Ankunft seines jüngeren Bruder gewartet, dass er alle paar Minuten auf seinen Wecker drückte, um sich die Uhrzeit ansagen zu lassen. Das sagte Neck unter Berufung auf die Haushälterin von Georg Ratzinger, Schwester Laurente. Der 96-Jährige ist fast vollständig erblindet und derzeit so krank, dass er bettlägerig ist.

Dauer des Besuchs ist unklar

Wie lange der Besuch in Regensburg dauern soll, ist unklar. Es gebe noch keine konkreten Pläne für eine Rückreise nach Rom, wo Benedikt seit seinem Rücktritt 2013 in einem Kloster in den Vatikanischen Gärten wohnt. Aus Bistumskreisen war aber zu hören, dass es sich eher um einen Kurzbesuch handeln und der jüngere Ratzinger-Bruder schon in wenigen Tagen wieder abreisen könnte.

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Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat auf seinem Regensburg-Besuch zusammen mit seinem Bruder Georg das Herz-Jesu-Fest gefeiert. Der Hintergrund des Besuchs ist aber ein trauriger.

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