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Beinahe-Zugunglück: Verwirrung bei Ermittlungen | BR24

© BR/Lui Knoll

Im Falle des Beinahe-Zugunglücks bei Garmisch-Partenkirchen vom Mittwoch sollen am Montag erste Ermittlungsergebnisse bekannt gegeben werden.

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Beinahe-Zugunglück: Verwirrung bei Ermittlungen

Fast hätte es am Mittwoch bei Garmisch-Partenkirchen ein Zugunglück gegeben. Am Montag sollen nun erste Ermittlungsergebnisse bekannt gegeben werden, doch derzeit herrscht noch Unklarheit bezüglich der Zuständigkeiten.

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Bei Garmisch-Partenkirchen wären am Mittwoch fast zwei Züge kollidiert. Am Montag werden erste Ergebnisse der Ermittlungen bekannt gegeben.

Staatsanwaltschaft bekommt Informationen zuerst

Es ist immer noch unklar, wie es zu dem Beinahe-Zusammenstoß im Bereich des Bahnhofs Griesen kommen konnte. Ein Sprecher der Bundespolizei bestätigte dem Bayerischen Rundfunk am Vormittag, dass die Ermittler gestern ihre Untersuchungen vor Ort bereits beendet haben. Bevor aber erste Ergebnisse veröffentlicht werden, wird die Staatsanwaltschaft darüber informiert.

Lokführer konnte gerade noch bremsen

Der Sprecher der Bundespolizei  bestätigte zudem, dass der Zug aus Richtung Garmisch-Partenkirchen Verspätung gehabt hätte. Ein Triebwagen, der aus Ehrwald kam, stand im Bereich des Grenzbahnhofes Griesen. Die aus Garmisch-Partenkirchen kommende Werdenfelsbahn war mit 60 Stundenkilometern auf Kollisionskurs. Der Lokführer konnte aber rechtzeitig bremsen und so den Zusammenstoß gerade noch verhindern.

Verwirrung bezüglich der Ermittlungen

Von den 60 Fahrgästen in den beiden Zügen wurde niemand verletzt. Unklar ist, wer letztlich die Fahrdienstleiter auf tiroler und bayerischer Seite befragt hat. Die Landespolizeidirektion in Innsbruck hat dem BR mitgeteilt, dass die deutschen Behörden die Untersuchung leiteten, die deutsche Seite teilt mit, dass auch die österreichische Polizei ermittele. Die eingleisige Strecke der Außerfernbahn zwischen Ehrwald (Tirol) und Griesen war zuletzt Anfang Oktober wegen Bauarbeiten zwei Wochen gesperrt.

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