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Beilngrieser Polizeiboot: neuer Glanz und mehr Technik | BR24

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Bildrechte: picture alliance / imageBROKER | Stefan Kiefer

Die Wasserschutzpolizei Beilngries im Landkreis Eichstätt bekam ihr Einsatzboot zurück: Seit letztem Juli ist es generalüberholt worden. Für die erste Fahrt ist sogar der bayerische Innenminister Joachim Herrmann zu Gast gewesen.

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Beilngrieser Polizeiboot: neuer Glanz und mehr Technik

Die Wasserschutzpolizei Beilngries im Landkreis Eichstätt hat am Donnerstag ihr Einsatzboot zurückbekommen: Seit letztem Juli ist es generalüberholt worden. Für die erste Fahrt war sogar der bayerische Innenminister Joachim Herrmann zu Gast.

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Von
  • Katrin Nöbauer

Für die Wasserschutzpolizei Beilngries hat das Warten ein Ende: Sie hat am Donnerstag ihr Polizeiboot WSP 50 zurückbekommen – und zwar auf dem neuesten Stand der Technik. 670.000 Euro hat die Rundum-Sanierung gekostet. Ein neues Boot wäre laut Innenminister Joachim Herrmann mit 1,2 Millionen Euro fast doppelt so teuer gewesen. Herrmann zeigte sich vor Ort zuversichtlich: Die Investition habe sich gelohnt, und man rechne damit, dass das Boot noch 20 weitere Jahre genutzt werden könne.

Mehr Licht, weniger Personal

Das Polizeiboot WSP 50 kann jetzt von einer Person allein gesteuert werden, davor waren dafür immer zwei Polizisten nötig – einer am Steuer und einer mit Blick auf das Radar. Jetzt wird das Radar auf einem Bildschirm direkt vor dem Steuer angezeigt. Außerdem hat das Boot jetzt stärkere LED-Scheinwerfer. Solche sollen laut Innenminister jetzt nach und nach alle bayerischen Polizeiboote bekommen.

"Es fühlt sich an, wie ein neues Boot"

Mit der neuen Wärmebildkamera könnten Personen im und am Wasser leichter gefunden werden, und es gebe eine Übersteigeinrichtung, mit der die Polizisten bei Kontrollen leichter auf Frachter oder andere Schiffe kommen könnten, erklärte Herrmann. Das Boot wurde vom Aluminiumrumpf weg komplett erneuert. "Es fühlt sich an, wie ein neues Boot", sagte Christian Bauer, Leiter der Wasserschutzpolizeigruppe Beilngries.

Wasserschutzpolizei Beilngries hat zwei Boote

Die WSP 50 ist für die Kontrolle größerer Schiffe auf dem Main-Donau-Kanal zuständig, die kleinere WSP 51 für die Kontrolle der Binnenschifffahrt auf den Seen der Region. Die Wasserschutzpolizei Beilngries mit ihren sieben Polizeibediensteten kontrolliert einen 70 Kilometer langen Abschnitt des Main-Donau-Kanals von der Schleuse Hilpolstein bis zur Mündung des Kanals in die Donau bei Kelheim. Das Einsatzgebiet erstreckt sich somit über insgesamt vier Regierungsbezirke: Mittelfranken, Oberbayern, Oberpfalz und Niederbayern.

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