"Frühe-Hilfen-Bus" im Landkreis Ansbach unterwegs
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Der "Frühe-Hilfen-Bus" hat im Landkreis Ansbach Halt gemacht. Dort bekommen Eltern Unterstützung bei der Erziehung und Förderung ihrer Kinder.

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Bei Sorgen Hilfe annehmen: Frühe-Hilfen-Bus im Landkreis Ansbach

Werdende Eltern und die, die es bereits sind, können sich in dieser Woche im Landkreis Ansbach im "Frühe-Hilfen-Bus" informieren. Der tourt durch ganz Deutschland und soll das Angebot für die Unterstützung von Eltern auf dem Land bekannter machen.

Über dieses Thema berichtet: Frankenschau aktuell am .

Manchmal sind es nur kleine Sorgen, wenn es um kleine Kinder geht, manchmal größere – so und so ist es wichtig, zu wissen, an wen man sich mit diesen Sorgen werden kann. Die "Frühen Hilfen" beziehungsweise das bayerische Angebot "Koki" unterstützen Eltern und werdende Eltern in verschiedenen Lebenslagen. Um dieses Angebot auch auf dem Land bekannter zu machen, tourt ein Bus durch Bayern.

Infos und Spielemöglichkeit

Am Donnerstag hat der Bus vor der Kindertagesstätte "Dorfstrolche" geparkt, um Eltern direkt vor Ort zu informieren. Konkret geht es dabei um Unterstützungen rund um die Entwicklung, Erziehung und Förderung ihrer Kinder, heißt es von den Verantwortlichen. Das können auch nur kleine Herausforderungen und Nachfragen im Alltag sein – immerhin sei es eine große Umstellung plötzlich Eltern zu sein. Neben Infomaterial gibt es Spielaktionen für Kinder und die Möglichkeit, vor Ort beraten zu werden. Das "Netzwerk frühe Kindheit – Koki" ist im Landratsamt Ansbach angesiedelt. Es fungiert als Anlaufstelle für Eltern mit Kindern bis sechs Jahren.

Probleme lösen, bevor sie größer werden

"Koki" selbst stellt Hebammen und Kinderkrankenschwestern, die im Sorgenfall oder bei Problemen vermittelt werden können, damit sie mit den Eltern intensiveren Kontakt als normalerweise pflegen. Außerdem werden Beratungen angeboten. Wenn diese in die Tiefe gehen oder die Kinder älter als sechs Jahre alt sind, werden die Eltern entsprechend über das Netzwerk von "Koki" im Landkreis weitervermittelt. Das besteht unter anderem aus Psychologen, Kinderärzten und Beratungsstelle für Schwangere oder der Eltern-, Jugend- und Familienberatungsstelle. Ziel der "Frühen Hilfen" allgemein ist es, Probleme zu lösen, bevor sie größer werden. Das Angebot ist freiwillig und kostenlos.

Tour durch die Region geht weiter

Am Donnerstag machte der Bus in Weihenzell Station. Zuvor war er im Landkreis Ansbach schon in Wassertrüdingen und Leutershausen. Am Freitag wird die Aktion noch in Wolframs-Eschenbach Halt machen. Am Wochenende zieht der Bus weiter in den Landkreis Roth. Dort steht er am Samstag auf dem Volksfest in Greding, am Sonntag auf dem Kinderfest in Pyras und am Montag schließlich in Georgensmünd.

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